Ein trauriges Erwachen für alle, die heute Morgen in Poetto spazieren gingen. Nicht etwa wegen des bleiernen Himmels, der auch Regen verheißt, sondern wegen des Anblicks, der sich bot: ein Meer aus Plastik, Tüten und Dosen, achtlos im Sand zurückgelassen.

Das unansehnlichste Schauspiel bot sich beim vierten Halt, kurz nach dem Badeort „Il Lido“, auf der Fahrt von Cagliari aus. Hier, inmitten der Dunkelheit und Euphorie der Samstagnacht, entfaltete sich eine weitere Party. Und dem, was davon übrig blieb, nach zu urteilen, fehlte es ihr an nichts.

Perfekte Organisation: Gläser, Getränke, Energydrinks und alkoholische Getränke. Alles war bis ins kleinste Detail geplant. Nur der letzte, entscheidende Schritt fehlte: das Einsammeln und Entfernen des Mülls, um den Strand so zu hinterlassen, wie er vorgefunden wurde. Inzwischen haben Tiere und Wind den Rest erledigt: Was in Säcke gestopft war, liegt nun überall verstreut und wartet darauf, entsorgt zu werden.

(Unioneonline/vf)

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