Erst das Praktikum, dann der befristete Vertrag, schließlich die Festanstellung. Arianna Porrus Werdegang veranschaulicht konkret, was es bedeutet, von einer vorläufigen Inklusion zu einem voll anerkannten Recht zu gelangen.

In Oristano, wo die Arbeitsvermittlung von Menschen mit Behinderungen jahrelang meist auf dem Praktikumsstadium stoppte, stellt dieser Schritt einen bedeutenden Wendepunkt dar.

Arianna, 29, wohnhaft in Ales und unterstützt von Aipd Oristano, arbeitet als Reinigungskraft im C&C-Markt in Oristano. Nachdem sie im Januar letzten Jahres zunächst befristet eingestellt und in den folgenden Monaten verlängert wurde, erhielt sie kürzlich einen unbefristeten Vertrag. Diesen Meilenstein erreichte sie Schritt für Schritt, dank Weiterbildungsangeboten und der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Unternehmen.

Für AIPD Oristano ist dies ein historischer Erfolg: Es ist die erste Festanstellung, die direkt vom Ortsverband unterstützt wurde, und zugleich die erste in der Provinz für eine Person mit Down-Syndrom. „Dieses Ergebnis ist das Resultat von Teamarbeit“, betont der Bildungsbeauftragte Massimo Serra und hebt die Rolle der Pädagogen sowie das Vertrauen der Familien in einem langen, schrittweisen Prozess hervor.

Präsidentin Marilena Laconi spricht von „immensem Stolz“ und dem Antrieb, weiterzumachen: „Dies ist eine bedeutende Leistung, die uns ermutigt, daran zu arbeiten, dass auch andere junge Menschen solch bedeutende Karriereziele erreichen können.“

Die tiefere Bedeutung dieser Passage offenbart sich jedoch aus Ariannas Worten: „Ich arbeite gern. Und ich mag mein Gehalt.“ Dann der Satz, der alles zusammenfasst: „Mir geht es sehr gut.“

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