Oristano, Notaufnahme am Limit
Die Beschwerde der Gewerkschaft Cimo-Fes und die Antwort der ASL 5Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Notaufnahme des San Martino Krankenhauses in Oristano ist zunehmend überlastet. Die Auswirkungen der elf befristet eingestellten Mitarbeiter durch die örtliche Gesundheitsbehörde 5 sind noch nicht spürbar. Das übriggebliebene Personal ist völlig erschöpft. „Die Situation ist untragbar; man muss sich nur die Schichten ansehen“, erklärt Marco Obinu, Geschäftsführer von CimoFes. „In den meisten Nachtschichten ist nur ein Arzt im Dienst; tagsüber stehen lediglich zwei zur Verfügung.“
Die Probleme
Bis vor wenigen Tagen waren nachts zwei und tagsüber drei Ärzte im Dienst. „Es ist inakzeptabel, dass die Hauptnotaufnahme in der Region Oristano nachts nur mit einem einzigen Arzt besetzt ist, der gleichzeitig eine Vielzahl von Fällen behandeln muss“, heißt es in der Erklärung, die auch von Giampiero Sulis vom Regionalsekretariat unterzeichnet wurde. Der Notstand entstand nicht zufällig. „Das Ende des Einsatzes von Privatärzten war seit Monaten bekannt; es war klar, dass das System ohne einen außerordentlichen Reorganisationsplan leiden würde. Doch es wurde nichts geplant.“ Die Gewerkschaft hat die Privatärzte schon immer kritisiert – „eine Notmaßnahme und kostspielige Reaktion, auch wenn sie in den letzten Jahren die einzige Möglichkeit war, die Schließung sardischer Notaufnahmen zu verhindern“, bekräftigen Obinu und Sulis. „Die Abschaffung dieses Systems ohne Alternative bedeutet, die Last auf angestellte Ärzte und die Bürger abzuwälzen. Was in Oristano geschieht, zeigt das Versagen der Gesundheitsplanung der letzten Jahre.“ CimoFes prangert die kritischen Punkte schon lange an. „Unterdessen zeichnet die Politik weiterhin ein anderes Bild der Realität: Sie sollte die Probleme angehen, anstatt sie zu verharmlosen.“ Abschließend der Appell an Regionalpräsident Todde.
Die Nachbildung
Grazia Cattina, Leiterin von ASL 5, erinnert sich, dass seit Monaten nach einer Lösung für das Problem der „Bezahlung nach Bedarf“ gesucht wird. „Mit fünf angestellten Ärzten in der Notaufnahme von Oristano, einem in Bosa und keinem in der Erste-Hilfe-Station von Ghilarza wären die Einrichtungen ohne die bezahlten Ärzte wahrscheinlich geschlossen worden. Stattdessen ist die Versorgung in den drei Krankenhäusern gewährleistet“, erklärt sie. In Oristano hätten die Ausschreibungen für ausländische Fachkräfte und die Bewerbungsaufforderung von Ares „gute Ergebnisse“ gebracht, betont sie. „Elf Fachkräfte wurden bereits eingestellt, aber die Rekrutierung ist noch nicht abgeschlossen. Wir sind uns der kritischen Probleme bewusst und haben weitere organisatorische Unterstützungsmaßnahmen ergriffen.“
