Cagliari, 100 neue Bänke und ein „kostenloser Bürgersteig“: Die Pläne der Gemeinde
Bürgerinnen und Bürger können künftig Stadtmobiliar melden, das ersetzt werden muss.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Stadtrat von Cagliari hat die von Stadtrat Yuri Marcialis vorgeschlagenen Richtlinien für die Programme „Gemeinschaftsbänke – 100 neue Bänke“ und „Kostenloser Gehweg – 1,5 Meter Freiheit“ genehmigt.
Das gemeinsame Ziel der Programme, so die Gemeinde, „besteht darin, die städtische Erreichbarkeit und die Fußgängermobilität zu verbessern, und zwar durch zwei wichtige und sich ergänzende Initiativen: die schrittweise Freihaltung von Fußwegen und die Schaffung neuer Räume, die für alle zugänglich und für verschiedene Nutzergruppen nützlich sind.“
Das Programm „Gemeinschaftsbänke“ plant, in den nächsten drei Jahren mindestens 100 neue öffentliche Sitzbänke in der ganzen Stadt aufzustellen und bestehende zu ersetzen oder zu modernisieren. Priorität haben dabei Fußgängerwege, Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, Bereiche in der Nähe von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Parks, Gärten, Strandpromenaden sowie Stadtviertel mit wenigen Sitzgelegenheiten , die häufig von älteren Menschen frequentiert werden.
Die Gemeinde wird Meldungen von Bürgern berücksichtigen, die auf den Bedarf an neuen Sitzgelegenheiten oder auf kritische Probleme mit bestehenden Bänken hinweisen können.
Nach der einstimmigen Zustimmung des Stadtrats wurde das Programm „Marciapiede Libero“ auch vom Exekutivausschuss gebilligt. Ziel ist es, „die Zugänglichkeit der städtischen Mobilitätsinfrastruktur stetig zu verbessern, wobei der Gehweg in diesem Sinne nicht als verschwendeter Raum betrachtet wird: Dadurch wird Fußgängern mehr Raum gegeben, architektonische Barrieren werden beseitigt und Räume durch die Rationalisierung bestehender Elemente neu organisiert.“
Zu den ersten Schritten gehören die Beseitigung unnötiger Schilder, die Entfernung doppelter oder veralteter Verkehrsschilder, die Zusammenlegung von Stützen und die Verbreiterung der Wege.
(Unioneonline)
