Oristano: Der Schülertransport für behinderte Schüler wird wieder aufgenommen, allerdings nur für Anwohner.
Der Dienst war in den letzten Monaten ausgesetzt worden und geriet ins Zentrum eines heftigen politischen und medialen Streits.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Service wird mit neuen Regeln und gesicherter Finanzierung wieder aufgenommen. In Oristano ist der Schülertransport für Schüler mit Behinderungen wieder im Einsatz, nachdem er in den letzten Monaten ausgesetzt war und Gegenstand einer hitzigen politischen und medialen Kontroverse geworden war.
Die Reaktivierung des Angebots geht mit einer grundlegenden Strukturänderung einher: Der Dienst wird nicht mehr von Plus betrieben und ist auch kein lokaler Dienst mehr, sondern wird kommunal und ausschließlich Kindern mit Wohnsitz in Oristano vorbehalten sein. Die Lösung ist ein Beschluss des Sektors Persönliche und Bürgerliche Dienstleistungen, der den „Transportdienst für Schüler mit Behinderungen und Begleitung zu außerschulischen Aktivitäten“ direkt der in Oristano ansässigen Genossenschaft Airone Sardegna Società Cooperativa Sociale Onlus überträgt. Die Gesamtsumme beträgt 33.600 € für acht Monate und wird aus Ministeriumsmitteln finanziert, die für Kommunen zur Verbesserung des Schülertransports für Schüler mit Behinderungen vorgesehen sind.
Mit dieser Entscheidung endet eine komplexe Phase, die im vergangenen September mit der Beschwerde einer Mutter in der Zeitung L'Unione Sarda und der anschließenden Verhandlung des Falls vor dem Stadtrat begann, wo die Suspendierung bestätigt wurde, da Plus nicht in der Lage war, die Kosten für alle 24 Gemeinden in der Region zu decken.
„Wir haben unser Versprechen gehalten“, bestätigt Sozialdezernentin Carmen Murru. „Die Kooperative steht bereits fest, und wir werden nun festlegen, welche Kinder Anspruch auf das Angebot haben.“ Der Unterschied zur Vergangenheit ist erheblich: „Nur Einwohner von Oristano sind berechtigt“, stellt Murru klar und erklärt, dass die Umstellung mit dem neuen Finanzierungssystem des Ministeriums zusammenhängt. Vor der Unterbrechung gab es vier Nutzer, drei davon aus Oristano.
