Für Bürgermeister Massimiliano Sanna gibt es keine Ruhe. Nach wochenlangen Spannungen um die verkehrsberuhigte Zone und die Parkplatzsituation hat sich innerhalb der Regierungskoalition eine neue Front gebildet: Die Partei der Sardischen Aktion fordert erneut die Präsidentschaft der Oristano-Stiftung und stellt ein Ultimatum, das bereits im September eine politische Krise auslösen könnte.

Das Treffen, das zur Überprüfung der ZTL (verkehrsberuhigte Zone) und der Neuorganisation des gebührenpflichtigen Parkens einberufen worden war, nahm offenbar eine unerwartete Wendung, als der Provinzsekretär der PSDAz, Domenico Gallus, die Oristano-Stiftung wieder in den Mittelpunkt der Debatte rückte. Die Partei Quattro Mori fordert die Entsendung eines eigenen Vertreters an die Spitze der Organisation, während der Vorsitz weiterhin bei Carlo Cuccu liegt, der inzwischen zu Forza Italia gewechselt ist.

Laut durchgesickerten Informationen hat Gallus, der sich mit einem knappen „Kein Kommentar“ bedeckt hält, seinen Verbündeten ein Ultimatum gestellt: Entweder sie lösen das Problem bis September oder sie gestehen den Bruch ein. Sollte sich die Situation nicht klären, ist die PSDAz bereit, ihren Stadtrat und die Unterstützung der beiden Stadträte zurückzuziehen, was das Machtgleichgewicht innerhalb der Mehrheit ernsthaft gefährden würde.

Administrative Angelegenheiten wären zweitrangig geblieben. Der Gipfel hätte grünes Licht für die externe Ausschreibung zur Verwaltung der gebührenpflichtigen Parkplätze gegeben, was eine Reduzierung von etwa 200 Grünflächen zur Folge gehabt hätte. Für die ZTL bleibt das Ziel, die Pilotphase nach dem Sommer zu starten, sobald die endgültigen Änderungen der Verordnung verabschiedet sind.

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