Im Zentrum von Olbia , am Corso Umberto, haben sich provisorische Schlafplätze und Toiletten im Freien gebildet. In dieser Stadt der Gallura stellt das Leben von Obdachlosen auf der Straße oder in verlassenen Gebäuden seit Langem ein humanitäres und sicherheitspolitisches Problem dar. In den letzten Tagen haben einige Menschen in der Nähe des Bahnübergangs am Corso Umberto , unweit einer Bank und mehrerer Geschäfte, ein Lager aufgeschlagen. Decken und Matratzen wurden wenige Meter von den Hauseingängen entfernt ausgelegt. Eine Gasse dient als Toilette für die Notdurft.

Die örtliche Polizei war bereits mehrfach am Corso Umberto im Einsatz , doch das Biwak wurde verlegt und dann wieder an denselben Ort zurückgebracht. Anwohner aus verschiedenen Stadtteilen haben wiederholt ähnliche Vorfälle gemeldet , insbesondere im Hinblick auf Gesundheits- und Hygienebedenken.

Auch verlassene Autos und Wohnmobile werden genutzt. In Olbia arbeitet die Gemeinde mit großem Aufwand daran, Gebäude und Baustellen (oft voller Müll) zu räumen, die als Schlafsäle dienen. Besonders gravierend ist die Situation in der Via Peruzzi, wo ein Gebäude von Dutzenden Menschen bewohnt wird.

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