Nuoro, zweite Mehrfachorganentnahme innerhalb von zehn Tagen: Dank der Großzügigkeit einer jungen Frau wurden weitere Leben gerettet.
ASL 3 Generaldirektor Francesco Trotta: „Dies ist eine wichtige Teamleistung, aber unsere tiefsten Gedanken sind bei denen, die in der Lage waren, eine unvorstellbare Tragödie zu überwinden und anderen Patienten wieder Hoffnung auf Leben zu geben.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Erneut erreicht uns aus dem Krankenhaus San Francesco in Nuoro eine Geschichte von Schmerz, der sich in Hoffnung verwandelt hat . Am 21. Januar führte das interdisziplinäre Team des Krankenhauses erfolgreich eine anspruchsvolle Mehrfachorganspende durch – die zweite innerhalb von nur zehn Tagen. Möglich wurde dies durch die Entscheidung einer jungen Frau, Organe zu spenden. „Die Familie der jungen Spenderin“, bestätigt Pierina Ticca, Leiterin der lokalen Transplantationskoordination im Krankenhaus San Francesco in Nuoro, „hat ihre Zustimmung zur Organspende gegeben. Dies unterstreicht die außergewöhnliche Großzügigkeit der Spenderin und ermöglicht es mehreren Menschen auf der Transplantationswarteliste, weiterzuleben.“
Die erfolgreiche Organentnahme wurde erneut durch die bewährte Teamarbeit der lokalen Transplantationskoordination, der Anästhesie- und Intensivstation sowie des Krankenhausmanagements ermöglicht. Der Beitrag des OP-Bereichs, der Radiologie, des Analyselabors und der an der Organentnahme beteiligten Chirurgen, die in Zusammenarbeit mit dem regionalen Transplantationszentrum Sardiniens und dem nationalen Transplantationszentrum tätig waren, war von entscheidender Bedeutung.
Francesco Trotta , Generaldirektor der lokalen Gesundheitsbehörde Nuoro (ASL 3), äußerte sich ebenfalls zu diesen beiden außergewöhnlichen Fällen. Nur zwei Wochen nach seiner Ankunft in Nuoro konnte er sich persönlich vom hohen Maß an Professionalität und der effektiven Teamarbeit im Krankenhaus von Nuoro überzeugen. „Ich möchte allen Fachkräften unseres Krankenhauses, allen Beteiligten, die für den reibungslosen Ablauf des gesamten Spendeprozesses gesorgt haben, und den spezialisierten Teams, die die Organentnahme durchgeführt haben, meinen tief empfundenen Dank aussprechen. Sie haben in jeder Phase dieses komplexen und sensiblen Prozesses ein hohes Maß an Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen bewiesen. Meine Gedanken sind aber vor allem bei den beiden jungen Frauen und ihren Familien . Ihre Entscheidung ist ein Akt immenser Liebe, der eine unvorstellbare Tragödie überwinden und anderen Patienten Hoffnung und Leben schenken kann. Sie ist ein beeindruckendes Zeugnis für den Wert der Organspende für die gesamte Gemeinschaft, die sich, wie ich bereits erfahren durfte, als außerordentlich sensibel und großzügig erwiesen hat.“
