Gipfeltreffen in Arzana nach dem Großbrand am Freitag.

Die regionale Umweltbeauftragte Rosanna Laconi traf heute Morgen im Ratssaal ein und wurde von Bürgermeister Angelo Stochino und weiteren Ratsmitgliedern begrüßt. Ebenfalls anwesend waren Regionalrat Salvatore Corrias und Vitale Pili, der Bürgermeister von Elini, einer weiteren vom Brand betroffenen Stadt.

Zu diesem Anlass trug Stadträtin Laconi ein Trikot von Forestas. Das war kein Zufall: „Ich trage es, um zu zeigen, dass wir ein ausgereiftes System sind. Der regionale Katastrophenschutz ist eine fantastische und immer effektivere Organisation“, sagte sie zu Beginn ihrer Rede.

An dem Treffen nahmen Vertreter der Zivilbehörden, der Forstverwaltung, der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes teil. Nach dem Löschen der Brände entbrannte eine Kontroverse, da weder die Forstverwaltung noch die Forstbehörde nachts arbeiten dürfen: „Der wichtigste Wirtschaftszweig Sardiniens“, erklärte Laconi, „ist der Umweltschutz, und wir müssen ihn schützen, unter anderem durch Investitionen in Technologie. Eine vorausschauende Planung ist notwendig, damit sich niemand alleingelassen fühlt, und wir müssen starre Vertragsregeln überwinden. Wir haben neue Einstellungskriterien für Forestas entwickelt, die Gebiete mit Bevölkerungsrückgang priorisieren.“

Maurizio Mallocci, Regionaldirektor von Forestas, betonte die Bedeutung der Prävention: „Nicht um Brände zu vermeiden, sondern um sie einzudämmen.“ Regionalrat Salvatore Corrias fügte hinzu: „Der zentralöstliche Quadrant ist zunehmend von diesen Ereignissen betroffen. Der Flughafen bietet Platz für alle benötigten Feuerwehrfahrzeuge.“

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