Mordfall Mocci: Das Verteidigerteam der Tunis-Brüder beantragt deren Freilassung. Rätsel um die Flucht mit dem Auto: Waren es zwei?
Der Anwalt der beiden jungen Männer bestreitet die schwerwiegenden Beweise für ihre Schuld und die „unlogische“ Anordnung zur vorläufigen Inhaftierung.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Verteidigung der Brüder Gianmarco und Filippo Tunis aus Cagliari, 23 und 19 Jahre alt, wird Berufung beim Berufungsgericht einlegen. Ihnen wird vorgeworfen, den 23-jährigen Leonardo Mocci getötet zu haben, der in der Nacht vom 22. auf den 23. April auf der Piazza Settimio Severo in Monserrato ins Herz geschossen wurde.
Anwalt Riccardo Floris, der die beiden jungen Männer vertritt, wird Berufung einlegen und deren Freilassung beantragen. Die Verteidigung argumentiert, dass die in der Anordnung angeführten Zeugenaussagen, die angeblich die schwerwiegenden Beweise für die Schuld der beiden jungen Männer liefern sollen, in Wirklichkeit widersprüchlich seien und die gesamte Anordnung zur Untersuchungshaft fehlerhaft sei.
Das Gelb des Autos
Ermittlungsakten zufolge gab einer der befragten Zeugen an, der Fiat Panda, mit dem Mocci und sein Freund auf der Piazza Settimio Severo angekommen waren, sei anschließend mit zwei Personen an Bord geflohen. Die Staatsanwaltschaft geht jedoch davon aus, dass sich nur der junge Mann aus Serramanna im Auto befand und nach dem Mord mit dem Wagen seines Freundes flüchtete. Unterdessen wird nach einem vierten Mann gefahndet, der laut Zeugenaussagen an dem Angriff auf Moccis Freund beteiligt gewesen sein soll. Dieser wurde geschlagen und um die 10.000 Euro beraubt, die er zum Kauf von Haschisch bei sich trug.
Francesco Pinna
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