Hinsichtlich der Situation der durch den laufenden Bau der Tyrrhenischen Verbindung beschädigten Straßen fand in den letzten Tagen ein Treffen zwischen der Metropolitanstadt Cagliari, vertreten durch den Beamten Paolo Mereu, Terna, und der Firma Roda statt, um mögliche Lösungen zur Linderung der Beeinträchtigungen zu erörtern.

Mereu erörterte die heikelsten Fragen hinsichtlich der Erreichbarkeit und Sicherheit der betroffenen Straßen. Konkret sprach er über die Reparaturen an den Provinzstraßen 15 und 17, den Baufortschritt, die Präsenz von Verkehrshelfern, die Optimierung der Ampelschaltungen und die Möglichkeit, eine zusätzliche Nachtschicht einzuführen.

Dies waren angeblich die Antworten der Vertreter von Terna und der Firma Roda. „Bezüglich der Reparaturen“, so Paolo Mereu, „zeigten sie sich sofort bereit, diese durchzuführen. Sie schlugen vor, die Fahrbahnhälfte abschnittsweise zu asphaltieren und alle Abschnitte zu überprüfen, an denen die Reparaturen Anzeichen von Schäden aufwiesen. Die Stadtverwaltung lehnte den Vorschlag zur Asphaltierung der Fahrbahnhälfte ab, da dadurch, selbst bei fachgerechter Ausführung, eine Längsstufe in der Mittellinie entstanden wäre, die eine Gefahr für den Verkehr dargestellt hätte. Es wurde eine Inspektion veranlasst, um die zu asphaltierenden Abschnitte zu ermitteln. Man einigte sich darauf, die Reparaturen an allen Abschnitten durchzuführen, die als mangelhaft ausgeführt galten.“

Bezüglich des Arbeitsfortschritts erklärte das Projektmanagementteam von Terna, dass es innerhalb weniger Tage eine georeferenzierte Datei übermitteln werde, in der die genauen Standorte der bereits abgeschlossenen Abschnitte aufgeführt sind. Dies ermöglicht ein umfassendes Verständnis des Arbeitsfortschritts und potenzieller verkehrstechnischer Maßnahmen.

Bezüglich der Anwesenheit von Verkehrsleitpersonal heißt es in einer Erklärung der Stadtverwaltung: „Es wurde eine Verlängerung der Anwesenheit der Verkehrsleitkräfte bis 21 Uhr auf der Provinzstraße 15 und bis 22 Uhr auf der Provinzstraße 17 vereinbart.“

Bezüglich der Ampelschaltung erklärte der Auftragnehmer: „Wir haben bereits den Einsatz von Ampeln mit Sensoren zur Stauvermeidung getestet, allerdings mit wenig Erfolg. Wir bezweifeln, dass sich die Richtung und die Leerlaufzeiten ändern lassen, da Verkehrsteilnehmer dazu neigen, die Rotphasen zu überfahren oder zu ignorieren. Wir haben uns jedoch bereit erklärt, die Präsenz der Verkehrshelfer während der Hauptverkehrszeiten zu verlängern, um Staus und Verstöße gegen die Einbahnstraßenregelung zu vermeiden.“

Bezüglich der Verlängerung der Nachtschicht heißt es : „Arbeiten, die außerhalb von Wohngebieten durchgeführt werden können, um Lärmbelästigungen zu vermeiden, werden in Absprache mit dem Sicherheitskoordinator geprüft. Das Unternehmen hat Zweifel an der tatsächlichen Reduzierung der Ausführungszeiten geäußert.“

Die Metropolitan City, so Mereu weiter, habe als Sprecherin für die Anfrage der Gemeinden Quartu und Maracalagonis fungiert, die Arbeiten an den Tagen der Schulöffnung auszusetzen. Das Unternehmen habe in diesem Zusammenhang betont, dass eine Arbeitsunterbrechung an den Tagen der Schulöffnung zahlreiche kritische Punkte mit sich bringe, sowohl für laufende Arbeiten, bei denen nicht genügend Zeit für die Sicherung und/oder den Abbau der Baustellen bliebe, als auch für Arbeiten, die nicht unterbrochen werden könnten. Daher schlage man vor, an den ersten Tagen der Schulöffnung Verkehrshelfer einzusetzen, um einen reibungsloseren Ablauf im öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu gewährleisten.

Bekanntlich war die Bürgermeisterin von Maracalagonis, Francesca Fadda, mit dem Ergebnis dieses Treffens nicht zufrieden. Sie informierte daraufhin die zuständigen Ministerien, sardische Abgeordnete, die Region und den Präfekten per Einschreiben und forderte dringend die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses oder eine dringende Anhörung zu dem Projekt. Ein neues Treffen ist für morgen in Cagliari, erneut im Rathaus, angesetzt.

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