Kriminalität in Olbia, Nizzi: „Jetzt eine spezielle örtliche Polizeieinheit“
Der Bürgermeister: „Es ist eine sichere Stadt; wir dürfen nicht den Eindruck gewinnen, dass wir uns in den Schützengräben befinden.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Olbia ist eine sichere Stadt; wir sollten nicht den Eindruck gewinnen, dass wir uns in einem gefährlichen Umfeld befinden.“ Bürgermeister Settimo Nizzi will nicht den Eindruck erwecken, es handle sich um einen Wilden Westen, in dem ganze Stadtviertel von Kriminalität geplagt werden.
Nizzi hält die Nachrichten der letzten Wochen, insbesondere die Berichte über Angriffe und Gewalt in einem asiatischen Restaurant in der Innenstadt, nicht für besorgniserregend. Vor allem möchte er nicht, dass der Eindruck entsteht, man müsse sich bewaffnen oder freiwillige Bürgerwehren gründen .
„Wir handeln im Rahmen des Gesetzes, weshalb wir die Einrichtung einer Spezialeinheit innerhalb der örtlichen Polizei erwägen, um die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten. Diese Einheit wird aus geschultem und erfahrenem Personal bestehen, das die Strafverfolgung verstärken soll – nicht um die Staatspolizei zu ersetzen, sondern um sie zu unterstützen und zu verstärken“, erklärte Nizzi heute Vormittag auf einer Pressekonferenz im Ratssaal des Rathauses.
„ Es wurden bereits Anweisungen erlassen, bestimmte Straßen und Häuser, in denen Wohnungen – auch illegal – an unzählige Menschen vermietet werden, gezielt zu überwachen “, fuhr der Bürgermeister fort. „Wir haben bereits zwei Häuser gefunden, die Bewohner identifiziert und Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Noch wichtiger ist, dass wir diese Häuser für unbewohnbar erklären und sie beschlagnahmen werden.“
Der Bürgermeister nannte drei Hauptproblembereiche: Erstens ein Gebäude in der Viale Aldo Moro und zwei weitere in einem Industriegebiet, wo Berichten zufolge im Laufe der Zeit zahlreiche Obdachlose Unterschlupf gefunden haben. „Das letzte Treffen des Provinzkomitees für öffentliche Ordnung und Sicherheit fand am 24. August in Sassari statt, wo wir die umzusetzende Strategie besprochen haben.“
Bezüglich der vor einigen Wochen erlassenen Verordnung des Bürgermeisters zum Parkverbot entlang der Via Fiume betonte Nizzi, dass es sich auch um eine Frage des städtebaulichen Anstands handle: „Die Straße ist zu eng für Parkplätze, hinter denen sich zudem Bürger mit bösen Absichten versteckten. Diese Straße wird, wie auch andere, ausgebaut und die Beleuchtung verbessert.“ Der Bürgermeister appellierte anschließend an die Anwohner: „Melden Sie uns alle Probleme, auch anonym.“
(Unioneonline)
