Die endgültige Genehmigung für die Projektlösung, die eine alternative Route entlang des von den jüngsten archäologischen Entdeckungen betroffenen Abschnitts der Via Ponte Romano vorsieht, der private und öffentliche Bauwerke der antiken römischen Kolonie Turris Libisonis betrifft, wurde erteilt.

Die technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudie wurde vom Gemeinderat von Porto Torres nach erfolgreichem Abschluss der Entscheidungskonferenz und Erfüllung aller erforderlichen Auflagen genehmigt. Das Projekt, das in Abstimmung mit der Region und der Denkmalschutzbehörde von Sassari und Nuoro durchgeführt wird, sieht die Umstrukturierung der Mittel in Höhe von 500.000 € vor, die zur Lösung der Verkehrsprobleme und zur Aufwertung des archäologischen Erbes der Via Ponte Romano bereitgestellt wurden. Die Straße wird in eine Einbahnstraße umgewandelt.

Das Gebiet war Gegenstand archäologischer Ausgrabungen, bei denen 2020 ein polychromes Mosaik, ein Teil des Fußbodens einer luxuriösen römischen Villa, entdeckt wurde. Diese Entdeckung führte zu einer vierjährigen Straßensperrung. Der neue Plan zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Mobilitätsbedürfnisse mit dem Schutz des archäologischen Erbes der römischen Stadt in Einklang zu bringen. Die Arbeiten umfassen vor allem den Abschnitt entlang der nördlichen Grenze des archäologischen Gebiets, in der Nähe der römischen Brücke, zwischen der Kreuzung von Via Ponte Romano und Via Fontana Vecchia und dem Stadteingang nahe dem Nationalen Antiquarium. Geplant sind die Sanierung bestehender Fußwege und der Bau zweier Radwegabschnitte, einer auf einem separaten Weg und der andere neben der Einbahnstraße.

Ziel ist es, die sichere Durchfahrt von Fahrzeugen mit moderaten Geschwindigkeiten zu ermöglichen, um eine langsame und nachhaltige Mobilität zu fördern und das bisher größte in Porto Torres entdeckte Mosaik freizulegen. Dieses befindet sich unter der Straße, die an der archäologischen Stätte nahe der sogenannten Terme Pallottino entlangführt. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Verbesserung der Verbindungen zwischen Hafen, archäologischer Stätte und Stadtzentrum, um den Touristenstrom vom Seehafen besser zu bewältigen und den Besuchern einen sichereren und bequemeren Zugang zu den wichtigsten Kulturstätten der Stadt zu bieten. Die geplanten Arbeiten stellen somit die Fortsetzung eines wichtigen Schritts im Rahmen des umfassenderen Straßenbauprojekts im Hinterland dar und tragen dazu bei, den strategischen Stadteingang sicherer zu gestalten und eine der historisch und kulturell bedeutendsten Stätten von Porto Torres aufzuwerten. Das von der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Massimo Mulas genehmigte Projekt umfasst unter anderem eine Hinweistafel, die auf die Entdeckung archäologischer Strukturen mit Mosaikböden in der Via Ponte Romano, nahe dem ehemaligen Gebäude der Stadtverwaltung, hinweist. Diese Strukturen gehören zu einem römischen Wohnhaus (Domus).

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