In Genna Luas ergoss sich eine Flut von Gift, was die Region zu einer entschiedenen Stellungnahme veranlasste: „Der Ort muss unverzüglich gesichert werden.“
Stadtrat Laconi: „Wer in diesem Bereich arbeitet, muss dies unter uneingeschränkter Einhaltung der Regeln tun. Verzögerungen werden nicht toleriert.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Region hat angesichts der Katastrophe auf der von Portovesme srl betriebenen Mülldeponie Genna Luas , wo massive Mengen schwefelhaltigen Wassers Felder und Gewässer verschmutzt haben, eine harte Linie verfolgt. Die regionale Umweltschutzbehörde äußerte sich „zutiefst besorgt“ über die Ereignisse in Iglesias und der Region Sulcis und warnte vor möglichen „Auswirkungen auf die Umwelt, die Wasserversorgung und die Wirtschaft in der Region“.
Das Ausmaß des Austritts und seine potenziellen Auswirkungen auf die Region werden noch ermittelt. Die zuständigen Behörden führen Analysen und technische Bewertungen durch, während weitere Probenahmen und Überwachungen der betroffenen Gewässer und des Gebiets flussabwärts geplant sind, um die Situation genau zu beobachten. „Die Region Sulcis darf nicht länger ein Ort sein, an dem Umweltkosten einfach abgewälzt und Schäden angehäuft werden“, erklärte Stadtrat Laconi. Gemäß den geltenden Umweltvorschriften ist der Betreiber verpflichtet, unverzüglich einzugreifen, um den Austritt einzudämmen und das Gelände zu sichern, um weiteren Schaden zu verhindern. Nach den ersten Notfallmaßnahmen wird eine umfassende Charakterisierung des Gebiets durchgeführt, um eine mögliche Kontamination festzustellen und gegebenenfalls Sanierungsmaßnahmen festzulegen.
Laconi betont außerdem, dass das betreffende Gebiet bereits einen sehr hohen Preis in Bezug auf Gesundheit, Umwelt und Entwicklungschancen gezahlt hat. Wer in diesem Gebiet tätig ist, muss dies mit vollem Respekt vor den Bürgern und den geltenden Regeln tun. Verzögerungen, Versäumnisse oder Unterschätzungen werden nicht toleriert. Sicherheitsmaßnahmen müssen unverzüglich, umfassend und transparent sein. Die Region wird unnachgiebig die Einhaltung der Verpflichtungen einfordern und eine Gemeinschaft schützen, die die Folgen unverantwortlicher Entscheidungen nicht länger ertragen kann.
Die Region wird die Gemeinde Iglesias und die Provinz Sulcis Iglesiente bei der Bewältigung des Notfalls und der Vorbereitung dringender Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und des Gebiets technisch unterstützen und dabei eng mit den lokalen Behörden zusammenarbeiten. Es bleibt klar, dass die Verantwortung für die sofortigen Sicherheitsmaßnahmen und die Einhaltung der Genehmigungsauflagen allein beim Betreiber der Anlage liegt; eine Verschiebung oder Abschwächung ist nicht möglich.
(Unioneonline/vf)
