Giovannino Pinna muss sich im Fall des Schiffsunglücks von Asinara vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, seinen Cousin ermordet und seinen eigenen Ertrinkungstod vorgetäuscht zu haben.
Ermittlungen zum Tod von Davide Calvia im Jahr 2023: Antrag der Staatsanwaltschaft angenommenPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Giovannino Pinna, der 38-Jährige aus Sassari, der wegen Totschlags an Davide Calvia im Jahr 2023 angeklagt ist, wurde zur Hauptverhandlung zugelassen. Dies entschied heute das Gericht in Sassari nach der Vorverhandlung unter Vorverhandlungsrichter Sergio De Luca.
Der Richter gab dem Antrag des Staatsanwalts Armando Mammone statt, der im März bei Abschluss der Ermittlungen die Anklage gegen den Mann von Fahrlässigkeit auf Totschlag geändert hatte, aber er erschien nicht vor Gericht.
Neben den Hauptanklagen wird ihm auch Schiffbruch und Diebstahl vorgeworfen. Laut den Ermittlungen waren Pinna und Calvia am 12. April 2023 mit einem gestohlenen Boot in See gestochen, das noch am selben Tag sank. Pinna, der noch am selben Tag per Handy Alarm geschlagen hatte, wurde am 13. vor dem Strand von Porchile in Sorso gefunden, während Calvia am 22. April leblos im Wasser vor Lu Bagnu, einem Ortsteil von Castelsardo, entdeckt wurde.
Laut Mammone tötete Pinna Davide mit einer „gewaltsamen Handlung“, die geeignet sei, Frakturen der Halswirbelsäule und des Brustkorbs zu verursachen.
Nach dem Mord soll der 38-Jährige laut Rekonstruktion seinen Cousin und Freund im Meer zurückgelassen, einen Ertrinkungstod vorgetäuscht und anschließend das Boot zum Sinken gebracht haben.
„Mein Mandant ist unschuldig“, erklärte Verteidiger Nicolò Vecchioni, der das ordentliche Gerichtsverfahren dem beschleunigten vorzog. Die Nebenkläger werden von den Anwälten Cinzia Cossu und Marco Palmieri vertreten, während Sara Dettori den Bootsbesitzer vertritt. Die erste Anhörung findet am 13. Oktober statt.
