Genehmigte und beschlagnahmte Baustellen: Der Fall Li Liccioli und Punta Nera
Die Unternehmen, die mit den Arbeiten begonnen haben, besitzen die Genehmigungen, diese konnten jedoch laut Staatsanwaltschaft Tempio nicht freigegeben werden.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Genehmigte Baustellen werden derzeit beschlagnahmt: Dies ist die aktuelle Situation nach den beiden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Tempio Pausania, die in der Blockierung der Bauarbeiten in Li Liccioli (Porto Cervo) und Punta Nera (La Maddalena) gipfelten.
An der Costa Smeralda wurde die Baustelle der Val srl, eines Immobilienunternehmens, das von der Regionalregierung und der Gemeinde Arzachena Genehmigungen für den Bau von sechs Fünf-Sterne-Villen mit Swimmingpools erhalten hatte, geschlossen. Die Bauarbeiten sollten „die Qualitätsstandards der bestehenden Gebäude und die Auswirkungen auf die Landschaft durch die Verwendung umweltfreundlicher Baumaterialien und -techniken verbessern“. Die LLC, die mit dem Bauprojekt „Li Liccioli“ begonnen hatte, verfügte zwar über alle erforderlichen Genehmigungen, doch laut Staatsanwaltschaft Tempio Pausania waren die Genehmigungen zur Umwandlung der alten Residenz in einen Komplex, der sich harmonisch in die Landschaft einfügt , rechtswidrig und hätten nicht erteilt werden dürfen . Mario Chiodino, der Leiter der technischen Abteilung der Gemeinde Arzachena, der die Genehmigungen unterzeichnet hatte, wurde in die Liste der Verdächtigen aufgenommen. Gegen den Projektleiter Dino Petrarca und den Bauunternehmer Gavino Docche aus Olbia wird ebenfalls ermittelt. Die Baufirma Val srl, vertreten durch die Anwälte Gian Comita Ragnedda und Luca Montella, hat die Genehmigung zum Abriss und Neubau auf dem Gelände von Li Liccioli, nur wenige Schritte vom Hotel Cala di Volpe entfernt, erhalten. Laut demselben Beschlagnahmebeschluss enthalten die neuen Gebäude keinen einzigen Kubikmeter mehr als genehmigt. Die weiteren Beklagten werden von Antonello Desini, Jacopo Merlini und Maria Caterina Pisano vertreten.
Sogar der von der Forstbehörde beschlagnahmte Pier Punta Nera in La Maddalena sei laut Aussage des Kunden wieder freigegeben worden . Tatsächlich habe das Unternehmen Punta Nera rund zehn Genehmigungen erhalten.
Laut dem Anwalt der GmbH, Alessio Bittu, handelte das Unternehmen in voller Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften und führte die Arbeiten gemäß den Genehmigungen durch.
