Erneuerbare Energien: Die Regierung hat drei Projekte auf Sardinien genehmigt, darunter grünes Licht für Windkraftanlagen in den Hügeln der Ogliastra.
Die anderen Anlagen befinden sich in Uta und Serramanna: Alle hatten die Genehmigung des Umweltministeriums und die Ablehnung der Aufsichtsbehörden erhalten, so der Beschluss des Ministerrats.Symbolfoto (Archiv)
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Gestern hat der Ministerrat Pläne für den Bau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf Sardinien genehmigt.
Dies sind der Windpark „Boreas“ in Ogliastra, in den Gemeinden Jerzu und Ulassai, die Photovoltaikanlage „Cacip_25“ in Macchiareddu, in Uta, und die Solar-Agrivoltaikanlage „Serramanna 2“.
Hierbei handelt es sich um Projekte (insgesamt 14 wurden gestern freigegeben, die anderen befinden sich in Apulien, Basilikata und Latium), die vom Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit eine positive Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und von den Aufsichtsbehörden des Kulturministeriums eine negative Stellungnahme erhalten haben.
In diesen Fällen schreibt das Gesetz vor, dass die endgültige Entscheidung vom Ministerrat getroffen werden muss. Etwa einmal im Monat gelangen diese Projekte zum Ministerrat: Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung genehmigt sie, da sie saubere Energie erzeugen und die Ziele des Nationalen Energieplans für erneuerbare Energien erfüllen. Die Aufsichtsbehörden lehnen sie ab, oft mit Unterstützung von Kommunen und Regionen, mit der Begründung, sie würden das Landschaftsbild zerstören. „In 80 % der Fälle entscheidet der Ministerrat zu unseren Gunsten“, erklärt das Umweltministerium.
Die in Sardinien zugelassenen Pflanzen
Der Windpark „Boreas“ mit zehn Turbinen, die jeweils sechs MW Leistung erzeugen, befindet sich in den Gemeinden Jerzu und Ulassai und umfasst auch die dazugehörigen Nebenanlagen. Lokale Komitees und die Bevölkerung lehnen das Projekt ab, da die über 200 Meter hohen Turbinen in der Ogliastra „Tacchi“ (Fersen) das lokale Erscheinungsbild beeinträchtigen würden.
Capip_25 ist eine 25,29 MW Photovoltaikanlage mit zugehörigen Anschlussarbeiten, die in Uta im Industriegebiet Macchiareddu errichtet werden soll.
„Serramanna 2“ hingegen ist ein Agrivoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 27,1362 MW.
(Unioneonline)
