In Sassari schließt schon wieder ein Geschäft. Die Gemeinde stellt 250.000 € zur Bekämpfung von Einbrüchen bereit.
Es ist das Paradoxon der Zwei-Geschwindigkeits-Wirtschaft in der Hauptstadt Turritano: lebhaft im Industriegebiet, erstickt im Inneren der Stadt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein weiteres Geschäft hat in Sassaris historischer Altstadt seine Pforten geschlossen. Diesmal hat das Bekleidungsgeschäft „Midali“ am Largo Cavallotti aus, wie es in einer Mitteilung im leeren Schaufenster heißt, „organisatorischen und Managementgründen“ geschlossen.
Es ist das Paradoxon der Zwei-Geschwindigkeits-Wirtschaft in der Hauptstadt Turritano: lebhaft im Industriegebiet, erstickt im Inneren der Stadt.
„Während in Predda Niedda ein weiteres Einkaufszentrum eröffnet wird, erleben wir das Ende eines anderen Geschäfts im Zentrum“, kommentiert Alberto Fois, Präsident von Fipe Confcommercio Nordwest-Sardinien.
Auch „Midali“ selbst gehörte zu den Opfern der Einbruchswelle, die vor einigen Monaten durch das Stadtzentrum fegte und zahlreiche Geschäfte, von Pizzerien über Bars bis hin zu Metzgereien, ausraubte, oft nur um ein paar Cent.
Um der Kleinkriminalität entgegenzuwirken, hat die Stadtverwaltung in den letzten Wochen 250.000 € für die Einrichtung eines privaten Nachtsicherheitsdienstes bereitgestellt – 50.000 € in diesem Jahr und 200.000 € verteilt auf die Jahre 2027 und 2028. Damit wurde ein von Geschäftsleuten geäußerter Wunsch erfüllt, der im Stadtrat mit einem von Antonio Paoni, Mitglied der Demokratischen Partei und der Mehrheitsfraktion, unterzeichneten Antrag eingebracht und Ende Juni mehrheitlich angenommen wurde. Nun muss ein Träger für den Dienst gefunden und ein entsprechendes Konzept eingereicht werden, da der Dogenpalast den Dienst zwar mitfinanzieren, aber nicht direkt leiten wird.
Die Maßnahme wird der angeschlagenen Wirtschaft Sassaris, ähnlich wie in anderen Regionen des Landes, einen kleinen Rettungsanker bieten.
