Die Frage der Personalentscheidungen im Gesundheitswesen wird immer verwickelter. Im Mittelpunkt steht der ehemalige Generaldirektor des Gesundheitsamtes von Sassari, Flavio Sensi. Theoretisch sollte er umgehend wieder seinen Posten antreten, doch die Region könnte ihn endgültig entlassen – mit dem Ziel, die bereits laufenden Entschädigungsverfahren zu beschleunigen. Bislang besteht kein Kontakt zwischen den Parteien, aber die Zeit drängt.

Die übrigen entlassenen ehemaligen Manager – Marcello Tidore, Marcello Acciaro, Giuliana Campus, Giorgio Carboni, Agnese Foddis und Simonetta Cinzia Bettellini (Paolo Cannas, Angelo Serusi und Antonio Spano, die in ein anderes Unternehmen versetzt wurden) – werden nächste Woche beim Regionalen Verwaltungsgericht Berufung einlegen. Zuvor hatten sie beim Präsidenten der Republik eine außerordentliche Beschwerde gegen das „Auswahlverfahren für die Ernennung geeigneter Kandidaten“ von Managern in Gesundheitsunternehmen eingereicht, das im September 2025 bekanntgegeben wurde. Sie beantragen die Aufhebung der Ernennungen vom 31. Dezember und dürften angesichts des Urteils gegen Sensi Erfolg haben. In diesem Urteil heißt es: „Die Feststellung der Verfassungswidrigkeit des Regionalgesetzes, das der Region die Befugnis zur Entlassung des Beschwerdeführers einräumte, schließt die Region von der Befugnis aus, einen anderen Generaldirektor zu ernennen…“

Kurz gesagt, es wird mit einer weiteren Ablehnung gerechnet, und Francesco Trotta, Andrea Fabbo, Grazia Cattina, Antonio Spano, Paolo Cannas, Maurizio Marcias, Vincenzo Serra, Serafinangelo Ponti und Angelo Serusi, die die außerordentlichen Kommissare ersetzten und am Silvesterabend die Rolle des Generaldirektors übernahmen, würden leer ausgehen.

Während sich die juristischen Auseinandersetzungen häufen, führen Präsident Todde, die Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) und die Demokratische Partei (PD) weiterhin Gespräche über die noch zu besetzenden Posten: Als aussichtsreichste Kandidaten gelten Joseph Polimeni, Thomas Schael und Paolo Zappalà. Entscheidungen werden jedoch vorerst vertagt, auch weil die Lage erneut eskalieren könnte.

Der vollständige Artikel von Cristina Cossu erscheint in der heutigen Zeitung und in der App L'Unione Digital.

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