Im Eingangsbereich des Hauses herrschte Chaos. Dort fand eine Nichte die Leiche von Antonietta Piras auf dem Boden. Der Gerichtsmediziner entdeckte auch Kissen: ein beunruhigendes Detail, das den Verdacht nährt, dass die ältere Dame damit erstickt worden sein könnte, wie es bereits beim Mord an einem Rentnerehepaar in der Via Ghibli in Cagliari geschehen war. Die Ermittlungen zum Tod der 96-jährigen Rentnerin, die am Mittwochabend tot in ihrem Haus in Villasor aufgefunden wurde, wo sie 23 Jahre lang allein gelebt hatte, zeichnen sich alle Merkmale eines mysteriösen Todesfalls ab. Tante Antonietta war kinderlos, Witwe und trotz ihres Alters geistig rege.

Die Verdächtigen

Die Möglichkeit eines gewaltsamen Todes, die sich nach den Ermittlungen der RIS-Einheit der Carabinieri, die einen ganzen Vormittag lang nach Hinweisen suchten, etwas relativiert hat, bleibt die Hauptspur, die die Ermittler zu bestätigen oder zu widerlegen versuchen. Sollte es sich um ein Tötungsdelikt handeln, ist laut Ermittlungshypothese ein Raubüberfall die wahrscheinlichste Erklärung.

Von der Autopsie, die in den nächsten Tagen vom Gerichtsmediziner Roberto Demontis durchgeführt wird, werden viele Antworten erwartet.

Alle Details zu L'Unione Sarda im Zeitschriftenhandel und auf Unione Digital

© Riproduzione riservata