Das Haus und die Tiere blieben unversehrt: Nur sie hatten es geschafft, sie zu retten. Alles andere wurde vom Feuer vernichtet, regelrecht aufgefressen. Doch in Gonnosfanadiga zeigte sich sofort die althergebrachte Solidarität der Bauern. Eine Spendenaktion auf der Online-Plattform Gofundme hatte innerhalb von 24 Stunden nach dem Großbrand bereits über viertausend Euro eingebracht: „Wir helfen einander immer, wir lassen niemanden allein, der eine Tragödie erleidet“, sagt die 35-jährige Giorgia Pili, Partnerin von Sandro Putzolu, der zehn Jahre älter ist und den Hof von seinem Vater geerbt hat. „Jetzt sind wir an der Reihe, und alle helfen uns. Vielen Dank von ganzem Herzen.“

Un’immagine dell’impressionante rogo di sabato nell’azienda agricola e zootecnica di Gonnosfanadiga
Un’immagine dell’impressionante rogo di sabato nell’azienda agricola e zootecnica di Gonnosfanadiga
Un’immagine dell’impressionante rogo di sabato nell’azienda agricola e zootecnica di Gonnosfanadiga

Laut Feuerwehr verursachte das verheerende Feuer, das 300 Rundballen, einen Milchtanker, einen Futterwagen, ein Auto, zwei Anhänger, eine Ballenpresse und eine Sämaschine zerstörte, einen Schaden von zwei Millionen Euro. „Wir sind verzweifelt, aber wir werden uns erholen: Wir sind es unseren drei Kindern, alles Jungen unter zehn Jahren, den Bauern und den Menschen in Gonno schuldig, die uns geholfen haben. Wir sind traurig, aber voller Dankbarkeit: Das Dorf ist uns wie eine Familie geworden. So etwas passiert immer wieder.“

Luigi Almiento

(Giovanni G. Scanu hat mitgearbeitet)

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