Ein Algerier wurde wegen Entführung angeklagt, nachdem er mit einem Messer an den Hals angegriffen worden war.
Der Mann fixierte das Opfer und bedrohte sie.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der 31-jährige Algerier, der gestern Abend nach einem Überfall auf ein Restaurant im Zentrum von Olbia festgenommen wurde, wird der Entführung beschuldigt . Die Anklage bezieht sich auf das Verhalten des jungen Mannes in der Anfangsphase des Angriffs auf die Ehefrau des Restaurantbesitzers.
Der Mann hielt das Opfer fest und bedrohte sie mit einem Messer an der Kehle. Der von der Polizei festgenommene und inhaftierte Mann wird außerdem wegen schwerer Körperverletzung (Verletzung zweier Restaurantangestellter und zweier Gäste), Bedrohung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt. Die Urteilsverkündung ist für Montagmorgen angesetzt. Der algerische Staatsangehörige wird von Rechtsanwalt Maurizio Mani vertreten. Alle Verletzten sind außer Lebensgefahr.
Die Polizeigewerkschaft des sardischen Bundesstaates Sardinien (SIULP) veröffentlichte eine Stellungnahme zu dem gestrigen Vorfall. Sekretär Massimiliano Pala forderte eine Anpassung der Sicherheitskräfte in Olbia: „Olbia ist nicht mehr die Stadt, die sie vor einigen Jahrzehnten war. Sie ist ein urbanes, wirtschaftliches und touristisches Zentrum von zentraler Bedeutung für ganz Sardinien. Als einer der wichtigsten Zugangspunkte zur Insel beherbergt sie einen internationalen Flughafen und einen strategisch wichtigen Hafen. Zudem steigt die Zahl der Menschen in der Region in den Sommermonaten deutlich an, was zu einem erhöhten Bedarf an öffentlicher Ordnung und Sicherheit führt. Dieses Wachstum der Stadt und die gestiegene Komplexität des Gebiets erfordern zwangsläufig eine Anpassung des Personalbestands der Staatspolizei.“
„Es ist undenkbar, dass eine Organisation mit diesen Eigenschaften“, fährt er fort, „sich weiterhin auf ein System verlassen kann, das nicht ausreichend dimensioniert ist, um den täglichen und außerordentlichen Anforderungen gerecht zu werden. Das Problem besteht nämlich nicht nur in der Fähigkeit, einzugreifen, sobald ein Verbrechen begangen wurde. Sicherheit bedeutet Prävention, Gebietskontrolle, Ermittlungstätigkeit, Informationsbeschaffung, sichtbare Präsenz auf den Straßen, Verbrechensbekämpfung, Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Notfallmaßnahmen sowie administrative und juristische Tätigkeiten.“
„Die SIULP ist daher der Ansicht, dass eine konkrete und signifikante Verstärkung des Personals im Büro des Polizeipräsidenten von Olbia nicht länger aufgeschoben werden kann, da dies eine wesentliche Voraussetzung ist, um ein angemessenes Maß an Polizeipräsenz und Schutz in der Region zu gewährleisten.“
