Dutzende Autos mit platten Reifen auf der Linie 131 DCN – ein Rätsel: Ein Riss ist die Ursache des Problems, aber Anas bestreitet dies.
Eine erschreckend hohe Anzahl von Fahrzeugen musste mit platten Reifen anhalten: Die Verkehrspolizei spricht von einem besonders gefährlichen Reifenriss. Das Straßenbauunternehmen erklärt: „Wir schließen einen ursächlichen Zusammenhang aus.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Nicht Nägel, sondern ein Riss: Ein besonders zackiger Riss im Asphalt dürfte die Ursache für die Reifenpannen von Dutzenden von Autos sein, die heute Morgen auf der Staatsstraße 131 DCN zwischen Olbia und Nuoro unterwegs waren.
Zu diesem Schluss kamen die Verkehrspolizisten von Nuoro, die heute Morgen versuchten, einen schwerwiegenden Vorfall mit Dutzenden von Autofahrern aufzuklären. Die genaue Zahl der Verletzten lässt sich noch nicht ermitteln, da die endgültige Zählung noch aussteht, Schätzungen gehen jedoch von etwa hundert aus.
ANAS schritt jedoch ein und dementierte diese Rekonstruktion: „Die umgehend von technischem Personal vor Ort durchgeführten Überprüfungen erlaubten es uns, mit hinreichender Sicherheit einen direkten ursächlichen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und den geringfügigen Unebenheiten auf der Fahrbahnoberfläche auszuschließen.“
Die Geschichte
Am Vormittag kam es zu chaotischen Situationen. Zahlreiche Fahrzeuge mussten wegen aufgeschlitzter und durchlöcherter Reifen, vorwiegend auf der rechten Seite, am Straßenrand anhalten. Offenbar handelte es sich um eine koordinierte Aktion, da auch auf der Straße 129 und am Auffahrtspunkt der Straße 389 nach Lanusei liegengebliebene Autos gesichtet wurden. Deren Reifen verloren jedoch langsamer Luft, sodass sie noch weitere Kilometer zurücklegen konnten.
Die Verkehrsleitzentrale war völlig überfordert, während sich auf der Autobahn Olbia-Nuoro immer länger werdende Fahrzeugschlangen bildeten und Fahrer gezwungen waren, Wagenheber einzusetzen. Die Straße wurde gesperrt, und die Polizei begann sofort mit der Suche nach den Nägeln, deren Vorhandensein von Anfang an gemeldet worden war. Dies war somit der erste Hinweis auf die Ursache der massiven Verkehrsbehinderung. Doch vor Ort angekommen, verwarfen die Beamten diese Spur schnell: Kein einziger Nagel war auf dem Asphalt zu sehen.
Die Rekonstruktion
Wenn alle davon ausgegangen waren, dass jemand beschlossen hatte, vielen seiner Mitbürger den Ostermontag zu verderben, sollte sich die Wahrheit bald bestätigen: Unweit der Kreuzung bei Lula wurde ein Riss auf der Straße entdeckt, dessen Kanten so scharfkantig waren, dass sie Reifen aufschlitzen konnten. Die Straße wurde gesperrt und repariert. Seitdem der Verkehr wieder fließt, wurden keine weiteren Unfälle oder Reifenpannen gemeldet. Nun liegt es an den Versicherungen: Sollte sich die Theorie der Autobahnpolizei bestätigen, wer kommt dann für die Kosten auf?
Anas' Position
Anas hat keinerlei Absicht, sich in die Angelegenheit verwickeln zu lassen, und hat seine Version der Geschichte in einer Stellungnahme dargelegt. Oder besser gesagt, es widerlegt die Rekonstruktion des Sachverhalts. Die Straßenbaugesellschaft bietet keine Alternative an: „Heute Morgen kam es auf dem Abschnitt Nuoro der Staatsstraße 131, der „Diramazione Centrale Nuorese“, zu einer erheblichen Anzahl von Fahrzeugen mit Reifenpannen. Die Straßenbaugesellschaft fügt jedoch hinzu: „ Die umgehend von den technischen Mitarbeitern von Anas vor Ort durchgeführten Überprüfungen ermöglichten es uns, mit hinreichender Sicherheit einen direkten ursächlichen Zusammenhang zwischen diesen Ereignissen und den kleineren Unebenheiten der Fahrbahnoberfläche auszuschließen .“
Insbesondere die festgestellten Anomalien, die als „klein und ohne Merkmale, die die Reifen beschädigen könnten“ definiert werden , scheinen „technisch unvereinbar mit Art und Häufigkeit der gemeldeten Reifenpannen zu sein. Diese Unregelmäßigkeiten für den Vorfall verantwortlich zu machen, erscheint daher als eine Vereinfachung, die durch objektive Beweise nicht gestützt wird.“
Doch es wurde etwas unternommen: „Um größtmögliche Prävention und Sicherheit zu gewährleisten, griff Anas sofort ein und sorgte für die Wiederherstellung der Fahrbahnoberfläche, die wieder in einen vollwertigen Zustand versetzt wurde.“
