Die Rattenplage in Quartu weitet sich aus: Auch auf der Via Dante tauchen große Ratten auf; die Anwohner bereiten eine Petition vor.
Die bisherigen Maßnahmen zur Nagetierbekämpfung haben sich als unwirksam erwiesen.Die Rattenplage in Quartu hält an. Nachdem Anwohner der Via Boito, Via Leoncavallo, Via Mascagni, Via Boccherini und der umliegenden Straßen aufgrund der großen Ratten gezwungen sind, in ihren Häusern zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten, herrscht nun dieselbe Situation auch in der Via Dante, nahe der Kreuzung mit der Via Diaz. Auch hier bietet ein leerstehendes Gebäude, ehemals ein Hostel, den Nagetieren einen idealen Lebensraum und fördert so die Rattenpopulation.
„Wir werden von Ratten gefangen gehalten und können unser Haus nicht einmal mehr verlassen“, sagt Anwohner Bruno Piras. „Unser Garten ist jetzt unzugänglich, weil sie ihn komplett besiedelt haben: Sie klettern auf Stühle und laufen sogar auf Wäscheleinen herum. Wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen. Wir sammeln Unterschriften für eine Petition, die wir an die zuständigen Behörden schicken werden, in der Hoffnung, dass sich etwas ändert.“
Unterdessen ist für morgen Vormittag eine technische Inspektion in dem Gebiet geplant, die als Vorbereitung für die nächste Nagerbekämpfungsmaßnahme dient. Das Problem ist, dass die Maßnahmen hier, wie auch im Gebiet von Santo Stefano, nicht den gewünschten Erfolg bringen: Die Mäuse haben sich im ehemaligen Hostel sowie in der Via Boito in dem Gebäude eingenistet, in dem sich früher ein Kindergarten befand, der seit Jahren leer steht und zu einem Misthaufen verkommen ist. Auch im Gebiet von Santo Stefano ist die Lage noch nicht unter Kontrolle; Mäuse streifen weiterhin durch Höfe und dringen sogar in Häuser ein.