Der Albtraum begann kurz vor 11:00 Uhr. Bis die Baustelle geräumt, die Ampeln wieder in Betrieb genommen und die Verkehrshelfer im Dienst waren, wurde die Baustelle des Tyrrhenischen Links in Terna auf der Küstenstraße nach Villasimius, im Abschnitt von kurz hinter der Marina Residence bis Capitana und dann Terramala an der Küste von Quartu, wiedereröffnet. Sobald die Ampeln für die Einbahnstraßenregelung in Betrieb gingen, brach das Chaos aus.

Hinter dem Werk bildet sich eine lange Schlange, darunter Autofahrer und vor allem Anwohner, die sichtlich genervt sind. Ihnen steht ein schwieriges Jahr bevor. Die heute wiedereröffneten Arbeiten sind gemäß der Verordnung der Stadt Cagliari bis zum 30. Juni 2027 genehmigt.

„Es ist absurd, schon im September damit anzufangen“, sagt Anwohner Bruno Mura. „Die Strände sind immer noch überfüllt mit Urlaubern, und zu diesem Verkehrschaos kommen noch die Anwohner hinzu, die in der prallen Sonne lange Schlangen in Kauf nehmen müssen, um nach Hause zu kommen. Man hätte es wenigstens bis Oktober verschieben können, und es hätten sich ohnehin andere Lösungen finden lassen.“

Es ist nicht nur der Verkehr, sondern auch das extrem hohe Unfallrisiko. Schon wenige Minuten in der Nähe der Baustelle bei Stella di Mare 1 genügen, um zu beobachten, wie mehrere Fahrer die Haltelinie überfahren, in die Gegenfahrbahn geraten und die rote Ampel missachten.

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