Die Region hat das Gesundheitsministerium kontaktiert. Möglicherweise wird auch eine Genehmigung der Europäischen Union benötigt. Bisher gibt es nur drei Ausbrüche, keine flächendeckende Epidemie – zumindest laut offiziellen Angaben. Dennoch laufen Verhandlungen, um zu verhindern, dass die in Sarrabus aufgetretenen Fälle von Knotenhautkrankheit die Feierlichkeiten zu Sant'Efisio beeinträchtigen. Wenn schon nicht alle Traccas, so muss doch zumindest das Ochsenjoch, das den Wagen zieht, gerettet werden. Dafür wird eine Ausnahmegenehmigung beantragt.

Die Regeln sind eindeutig: Innerhalb eines Radius von 50 Kilometern Luftlinie um eine infizierte Herde dürfen keine Rinder verbracht werden. Dieses Gebiet wird als Überwachungszone bezeichnet und unterliegt strengen Maßnahmen, um eine mögliche Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Heute Morgen trafen sich Techniker verschiedener regionaler Behörden per Videokonferenz mit ihren Kollegen der Abteilung für Tiergesundheit im Gesundheitsministerium. Rom hatte im Januar grünes Licht für Tiertransporte gegeben, nachdem die Seuche, die im Juni, insbesondere im Gebiet von Nuoro, ausgebrochen war, über sechs Monate lang Beschränkungen auferlegt hatte . Über einen möglichen Verstoß gegen die Regelung – eine Ausnahmeregelung – ist noch nicht endgültig entschieden. Möglicherweise muss eine Entscheidung der Europäischen Kommission abgewartet werden. Die Zeit drängt. Doch eines ist sicher: Wie die Erzbruderschaft Stampace bereits angekündigt hat , wird die Abstimmung entschieden werden, so oder so. Wie es seit 370 Jahren üblich ist.

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