Restaurants? Der Hauptfaktor für die Ausgaben von Touristen auf Sardinien. Dies geht aus dem Abschlussbericht „Tourismus 2025“ der regionalen Tourismusbehörde hervor, der die Ausgaben der Besucher anhand von Mastercard-Daten analysiert und deren Konsumverhalten während ihres Aufenthalts auf der Insel erfasst.

Dem Bericht zufolge entfallen 21,25 % der gesamten Touristenausgaben auf Restaurants , womit diese die wichtigste Produktkategorie darstellen, noch vor Supermärkten und Spezialitätengeschäften (19,37 %), Hotels (14,42 %) und Bekleidung (8,68 %).

Der Restaurantsektor verzeichnete ebenfalls ein Wachstum von 17 % gegenüber 2024 und bestätigte damit den positiven Trend, der bereits im Vorjahr mit einem Anstieg von 25 % hervorgehoben wurde.

Der Bar-, Weinbar- und Wein- und Spirituosensektor wächst ebenfalls weiter und verzeichnet einen Anstieg der Ausgaben um 20 %.

„Diese Daten bestätigen, was wir als Unternehmer täglich beobachten: Restaurants sind heute nicht mehr nur ein Serviceangebot für Touristen, sondern einer der Hauptfaktoren, die Sardinien zu einem immer attraktiveren Reiseziel machen“, sagt Emanuele Frongia , Präsident von Fipe Confcommercio Sud Sardegna. „Die Tatsache, dass über 21 % der Ausgaben der Besucher“, fährt er fort, „zeigt, wie zentral unser kulinarisches Angebot für das Reiseerlebnis ist. Hinter diesen Zahlen stehen Unternehmer, die täglich in Qualität, Gastfreundschaft, die Förderung regionaler Produkte und die Professionalität ihrer Mitarbeiter investieren. Restaurants sind einer der wichtigsten Botschafter Sardiniens in der Welt und ein strategisches Element der gesamten Tourismusbranche.“

Frongai weist jedoch auch auf die Herausforderungen hin, vor denen der Sektor steht: „Um dieses Wachstum zu festigen, sind unternehmensfördernde Maßnahmen erforderlich: Investitionen in die Ausbildung, Maßnahmen zur Erleichterung der Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte, eine stärkere saisonale Anpassung der Touristenströme sowie effizientere und wettbewerbsfähigere Verbindungen. Der Tourismus wächst zwar weiter, aber wir müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass diese Entwicklung zu einem stabilen Wert für Unternehmen, Beschäftigte und die gesamte Region führt .“

Der Bericht zeigt schließlich, dass auch andere Branchen positive Entwicklungen verzeichnen: Supermärkte und Feinkostläden legten um 16 % zu, der Einzelhandel ebenfalls um 16 %, Bekleidungsgeschäfte um 12 % und Hotels um 6 %. Diese Zahlen bestätigen die Stärke des regionalen Tourismussystems und die zunehmend zentrale Rolle öffentlicher Einrichtungen in der sardischen Wirtschaft.

(Unioneonline/AD)

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