Der Bonaria-Marsch: Eine dreitägige Reise, die von Freiwilligen und Häftlingen gemeinsam unternommen wird.
Die Initiative läuft vom 1. bis 3. Mai und macht Station in Bitti, Lula und Nuoro. Außerdem finden Willkommensveranstaltungen in den umliegenden Gemeinden statt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Eine Reise der Hoffnung, des Glaubens und der Gemeinschaft . Gemeinsam, Schritt für Schritt, um niemanden zurückzulassen . Dieser Geist leitet auch in diesem Jahr die Freiwilligen des Cammino di Bonaria , die sich seit Jahren dazu entschlossen haben, mit den Gefangenen der Gefängnisse entlang des Weges in Dialog zu treten – durch Gespräche, Zuhören und gegenseitige Unterstützung .
Nicht nur die Gefangenen werden zur Selbstreflexion angeregt, sondern auch externe Teilnehmer sind eingeladen, sich selbst zu hinterfragen und herauszufordern. Ziel ist es, eine gemeinsame Erfahrung zu schaffen, die Raum für Diskussionen und persönliche Weiterentwicklung bietet. Die Reise führt durch drei Gefängnisse: die Strafkolonie Mamone, das Gefängnis Badu 'e Carros und das Gefängnis Quartucciu . Drei Tage lang werden Freiwillige und Gefangene gemeinsam verschiedene Stationen auf Sardinien durchlaufen.
Das Programm beginnt am 1. Mai um 7:30 Uhr an der Strafkolonie Mamone. Die Vereine Icaro und Su Golostiu aus Bitti, die sich seit Langem ehrenamtlich in der Region und in der Einrichtung engagieren, werden ebenfalls bei der Abfahrt dabei sein. Erster Halt ist die archäologische Stätte Romanzesu, anschließend geht es weiter nach Bitti, wo die Häftlinge dank der Unterstützung der Gemeinde und von Pfarrer Totoni Cossu im Pfarrhaus San Giorgio willkommen geheißen werden.
Am 2. Mai ist die Abfahrt um 8:30 Uhr in Bitti geplant. Die Route führt weiter nach Lula, mit einem Zwischenstopp in Onanì, bevor Sie das Heiligtum San Francesco di Lula erreichen, wo Sie vom Priorat empfangen werden.
Am 3. Mai um 7:30 Uhr findet der Treffpunkt in der Gemeinde Approdi bei Kilometer 15,2 der Etappe Lula-Nuoro statt. Nach einer Kaffeepause für die Pilger brechen diese nach Nuoro auf. An dieser letzten Etappe nehmen auch einige Häftlinge des Gefängnisses Badu 'e Carros sowie Freiwillige des Cammino di Bonaria, Kaplan Pater Roberto Dessolis und die Caritas-Freiwilligen, die mit der Einrichtung zusammenarbeiten, teil. Die Ankunft ist für 13:00 Uhr am Kreisverkehr Badu 'e Carros geplant, wo sich der Stein der Siste Viator befindet. Dort wird ein Empfangspunkt eingerichtet, an dem die Pilgerausweise abgestempelt werden. Die Häftlinge erhalten den Pilgerausweis des Cammino di Bonaria, der idealerweise bis zur Ankunft in Bonaria vollständig ausgefüllt ist.
(Unioneonline/vf)
