Dem Stadtrat wurden Memoranden vorgelegt. Kein einziger Punkt des wirtschafts- und finanzpolitischen Plans wurde übersehen. Zahlen und Klauseln werden genauestens geprüft. Giuseppe Farris, Anwalt und Leiter von CiviCa 2024, setzt sich weiterhin für das neue Sant'Elia ein.

Sie haben sie bei der Anti-Stadion-Partei angemeldet.

„Ich habe es schon ganz deutlich gesagt: Ich will das Stadion. Und tatsächlich arbeite ich hart daran, das Projekt zu verwirklichen. Aber unter Wahrung der Interessen der Gemeinde.“

Passiert es nicht?

„Man muss sich nur die Zahlen ansehen. Das Verfahren ist jedoch fehlerhaft: Der Wirtschafts- und Finanzplan muss noch evaluiert werden.“

Von wem?

„Von den Gemeindeverwaltungen. Aber meiner Meinung nach wirft der PEF offensichtliche kritische Fragen auf.“

Erklären Sie es uns.

Die Risiken trägt derweil der Konzessionsgeber, die Gemeinde, und nicht der Konzessionsnehmer, Cagliari Calcio. Steigen beispielsweise die Rohstoffkosten während der Bauphase, entstehen der Verwaltung höhere Kosten. Es wird erwartet, dass sie auch Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten ausstellen wird.

Stadträtin Macciotta sagt, es werde keine geben.

Der öffentliche Sektor investiert deutlich mehr in dieses Projekt, als allgemein angenommen wird. Die von der regionalen Finanzierungsgesellschaft SFIRS begebene Projektanleihe garantiert dem Projektträger Vorzugszinsen, die nicht dem Marktzins entsprechen. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt nicht zu festen Konditionen wie bei einer herkömmlichen Hypothek, sondern tilgungsabhängig. Dadurch wird das Risiko vom privaten auf den öffentlichen Sektor verlagert. Darüber hinaus verzichtet die Gemeinde für 100.000 Quadratmeter auf die Grundsteuer (TOSAP) für fünfzig Jahre: Der Einnahmeverlust wird enorm sein. Hinzu kommen die Rückstellungen, die die Verwaltung bilden muss.

(4 – Fortsetzung)

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