Zweieinhalb Jahre Schließung reichen immer noch nicht aus. Das Antiquarium Arborense bleibt mindestens bis zum Herbst geschlossen, wodurch die von der Gemeinde angestrebte Wiedereröffnung im Sommer ins Stocken gerät. Kulturdezernentin Simone Prevete bestätigte die erneute Verzögerung: „Wir finalisieren gerade die Unterlagen für das Ministerium, aber angesichts der Sommersaison ist es nun wahrscheinlich, dass sich alles bis zum Herbst verschiebt.“

Die Verschiebung erfolgt nur gut zwei Monate, nachdem der Stadtrat selbst den Stadtrat beruhigt hatte, als er auf eine Frage aus dem Mitte-Links-Flügel hin den Sommer 2026 als Ziel für die Rückgabe des vollständig renovierten Museums an die Stadt nannte.

Die Wiedereröffnung verzögert sich nicht mehr durch die Baustelle, sondern durch das komplexe Akkreditierungsverfahren beim Kulturministerium, das für die Genehmigung der neuen Ausstellung unerlässlich ist. Zertifizierungen, das abschließende wissenschaftliche Projekt, die Inventarisierung der staatlichen Kulturgüter und einige Restaurierungsarbeiten müssen noch abgeschlossen werden.

Die Bauarbeiten begannen am 19. Februar 2024 dank einer Förderung in Höhe von 500.000 € aus dem Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (PNRR). Geplant waren lediglich 120 Bautage, doch heute, fast 900 Tage nach Baubeginn, ist das Peppetto-Pau-Museum immer noch geschlossen. Erst nach der Genehmigung durch das Ministerium kann das Antiquarium wiedereröffnet werden, sodass Oristano auch in dieser Touristensaison auf sein wichtigstes archäologisches Museum verzichten muss.

© Riproduzione riservata