Zwei Jahre Stillstand, kein Wiedereröffnungstermin und keine Informationen zum Stand der Arbeiten. Die Mitte-Links-Minderheit hat das Thema des Antiquarium Arborense mit einer Anfrage an den Bürgermeister und den Stadtrat vor den Stadtrat gebracht. Im Kern geht es um die 200.000 € Fördermittel, die die Gemeinde im Rahmen einer nationalen Ausschreibung für Kunststädte erhalten hat, die unter dem pandemiebedingten Tourismusrückgang leiden. Diese Mittel sind laut Angaben der Gemeinde für „Maßnahmen zur Beseitigung physischer, kognitiver und sensorischer Barrieren“ vorgesehen, zusätzlich zu weiteren 500.000 € aus Mitteln des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (NRRP).

Die Stadträte unter der Führung von Massimiliano Daga erinnern daran, dass das Museum „ein grundlegendes Symbol der Gemeinschaftsidentität und ein strategischer Vorteil für die kulturelle und touristische Entwicklung der Stadt“ sei, und betonen, dass es derzeit „seit einiger Zeit für die Öffentlichkeit geschlossen ist und damit Bürger, Schulen und Besucher eines wichtigen kulturellen Angebots beraubt“. Das Dokument, das die Rolle der Institution als Garant für „Transparenz, Effektivität und Pünktlichkeit im Umgang mit öffentlichen Mitteln“ hervorhebt, fordert Aufklärung über „die Gründe für die andauernde Schließung“, den Stand und Zeitplan der Projektumsetzung, geplante, bewilligte oder abgeschlossene Maßnahmen, die Bereitstellung oder Ausgabe von Mitteln, etwaige Verzögerungen, Terminverschiebungen oder kritische Probleme sowie die konkreten Zeitpläne für die Wiedereröffnung des Museums.

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