Carbonia: Verunreinigtes Wasser in Flasche: Staatsanwaltschaft ermittelt
Die mutmaßliche Straftat gegen unbekannte Täter ist fahrlässige Körperverletzung. Gestern wurde eine erneute Inspektion des Geländes durchgeführt. Der Frau, die nach einem Krampfanfall ins Krankenhaus eingeliefert worden war, geht es Berichten zufolge besser.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Frau, die nach dem Trinken von Wasser aus einer in einer Bar im Zentrum von Carbonia bestellten Flasche im Krankenhaus landete, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Die Untersuchungen des Stoffes, der die Verletzungen an ihrer Zunge und Speiseröhre verursacht hat, sind noch nicht abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft hat jedoch Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet.
Die Tatsache
Am Abend des 30. Dezembers wurde Alarm geschlagen, als sich Freunde in einer Bar auf einen Drink trafen. Einer Frau wurde übel, nachdem sie Wasser aus einer Flasche Sprudelwasser einer bekannten Marke (deren Namen wir bis zum Vorliegen der Testergebnisse nicht nennen) getrunken hatte. Die Flasche war zusammen mit den Bestellungen der anderen Gäste an ihren Tisch gebracht worden. Die Inhaber des Lokals riefen umgehend den Notruf 118, um die Kundin ins Krankenhaus zu bringen, und informierten anschließend die Carabinieri über den Vorfall: „Das Wasser befand sich in einer versiegelten Flasche und stammte aus einem kürzlich gekauften Vorrat, den wir sofort nach dem Vorfall isoliert haben“, sagte Inhaberin Eleonora Chiaramonte gestern. „Wir haben die Wasserflasche und das von unserer Kundin benutzte Glas zur Verfügung gestellt, damit alle notwendigen Tests durchgeführt werden konnten, und anschließend die Carabinieri über den Vorfall informiert.“
Die Untersuchung
Die Carabinieri der Wache Carbonia rückten nach einer Meldung des örtlichen Gesundheitsamtes (ASL) aus, nachdem die Frau in der Notaufnahme und anschließend in der chirurgischen Abteilung behandelt worden war. Ihr Zustand verbessert sich, eine ständige Überwachung war jedoch notwendig, da die im Wasser enthaltene Substanz unbekannt war und ist. Erste Analyseergebnisse lieferten noch keine endgültigen Antworten, außer dass der pH-Wert höher war als der von kohlensäurehaltigem Wasser in der Flasche. Ein zweites Labor muss nun klären, um welche Substanz es sich handelt, die innerhalb so kurzer Zeit zu diesen Verletzungen geführt hat. Flasche und Glas wurden von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Es sollen Vergleichsanalysen mit Wasser derselben Charge durchgeführt werden, das zur gleichen Zeit gekauft wurde. Die mutmaßliche Straftat gegen unbekannte Personen lautet auf fahrlässige Körperverletzung. Gestern wurden die Räumlichkeiten zudem vom örtlichen Gesundheitsamt (ASL) gründlich untersucht – ein notwendiger Schritt nach einem solch schwerwiegenden Vorfall.
Stefania Piredda
