Auf der Via dell'Agricoltura, an der Grenze zwischen Cagliari und Elmas, herrscht ein erbärmliches Bild der Verwahrlosung: Berge von Müll, Ausbeutung der Prostitution, ein Kanal, der aufgrund von wuchernder Vegetation und angesammeltem Abfall kaum noch Wasser abführt. Ganz zu schweigen vom desolaten Zustand der Straße und der Gefahr durch die ständigen Brände im Sommer.

„Sie haben uns im Stich gelassen“, klagen mehrere Straßenarbeiter unisono. „Wir haben im Laufe der Jahre Hunderte von Anzeigen erstattet, aber die Situation bessert sich kein bisschen.“ Es mangelt weder an Ratten noch an Nutrias und üblen Gerüchen. „Wir wissen nicht mehr, an wen wir uns wenden sollen“, fahren sie fort. „Es geht nicht nur um Anstand, sondern vor allem um eine echte Gefahr für Menschen wie uns, die dort arbeiten, und für unsere Kunden.“

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