Cabras, Bojen verboten: Segler protestieren auf See
Vierzig Boote brechen in einer Prozession vom kleinen Hafen Torregrande zum Industriehafen von Oristano aufPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Alle an Bord, und einige trugen T-Shirts mit der sardischen Aufschrift „lassa perdi“ , was so viel heißt wie: Vergesst es. Eine starke und klare Botschaft an das Umweltministerium, das nun erstmals die Einrichtung von Lagern im Meeresschutzgebiet Sinis verbietet.
Die erste Demonstration fand im Golf von Oristano statt. Die Segler der Region, die die im Meeresschutzgebiet Sinis vorhandenen Bojen nicht mehr nutzen können, weil sie laut Ministerium zu nahe liegen und somit nicht mehr die nötige Sicherheit gewährleisten, haben beschlossen, ihre Stimme zu erheben. Vierzig Boote brachen gestern Morgen in einer Prozession vom kleinen Hafen Torregrande zum Industriehafen von Oristano auf.
Eine Prozession auf See ohne Gebete: An Bord Megaphone, Transparente und jede Menge Wut. Ein Protest gegen das Ministerium, aber auch ein Zeichen, die volle Unterstützung für das Engagement der Gemeinde Cabras auszudrücken, die versucht, eine Einigung mit den römischen Behörden zu erzielen.
Nach der Verabschiedung der neuen Regelungen für den Meerespark schlug das Umweltministerium der Gemeinde vor, entweder 70 % der Bojen zu entfernen und sie in einem Abstand von mindestens 100 Metern voneinander zu halten, oder die Gebiete in Anlegestellen umzuwandeln, wobei jedoch viele Regeln, darunter das Badeverbot, zu beachten sind. Daraufhin wurde von Cabras ein Gegenvorschlag vorgelegt, der vorsieht, nur 30 % der Bojen zu entfernen. Dies geschah auf Grundlage einer detaillierten Studie, die gemeinsam mit der Hafenmeisterei durchgeführt wurde. Bisher liegen jedoch keine Antworten vor.
„Jetzt werden wir auch eine Nachricht an das Ministerium schicken“, erklärt Nino Firinu, einer der Organisatoren des Protests auf See. „Wir können die nautische Industrie nicht sterben lassen.“