Am Vorabend des für heute ausgerufenen Streiks der Forstkorpsmitarbeiter mit einer Sitzblockade vor dem Regionalrat hat der Regionalrat gestern Änderungsanträge zum Haushaltsänderungsgesetz eingereicht, die neue Mittel in Höhe von insgesamt rund 6 Millionen Euro vorsehen.

Sie werden den Förderfonds 2025 und die Umstrukturierung des Personals finanzieren, mit dem erklärten Ziel, die berufliche Reorganisation abzuschließen und die Fachkenntnisse der Mitarbeiter des Regionalen Forstkorps zu verbessern.

„Mit den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen, die derzeit von den Ausschüssen des Regionalrats geprüft werden, hat die Region – nach der Genehmigung der Richtlinien durch Aran Sardegna – die in den letzten Tagen gegenüber den Gewerkschaften eingegangenen Verpflichtungen wirksam umgesetzt“, erklärte Sebastian Cocco , Regionalrat für Allgemeine Angelegenheiten, Personal und Reformen. „Sardinien steht derzeit in Flammen, und die Sarden würden die Gründe für einen Streik nicht verstehen, selbst wenn er edel motiviert wäre, worauf die Regionalverwaltung umgehend eingegangen ist. Wir vertrauen daher auf das Verantwortungsbewusstsein, das das Forstkorps seit jeher auszeichnet.“

Konkret hat die Region 1,7 Millionen Euro für die berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter des Forstkorps bis 2025 bereitgestellt, zusätzlich zu 850.000 Euro jährlicher Strukturförderung für die Folgejahre. Eine Million Euro pro Jahr ist außerdem für die Höhergruppierung der Mitarbeiter vorgesehen – eine lang erwartete Initiative zur Anerkennung der Rolle, der Fähigkeiten und der Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstkorps.

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