Die Brandbekämpfung auf Sardinien wird intensiviert. Das Forstkorps hat die Verantwortlichen für drei separate Brände gemeldet, die zur Verbrennung von Abfällen zwischen Marrubiu, Santa Giusta und Terralba gelegt wurden.

Die Ermittlungen begannen nach zahlreichen Meldungen, die über die Notrufnummer 1515 eingingen und es den Forstpatrouillen ermöglichten, umgehend einzugreifen.

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Das Forstkorps vollstreckte daraufhin eine Anordnung des Voruntersuchungsrichters des Gerichts von Cagliari zur Anwendung der einstweiligen Verfügung zur Wohnsitzpflicht gegen zwei in Nurri wohnhafte Bürger , gegen die wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt wird.

Der strittige Vorfall ereignete sich am 19. Juli 2024. Den Ermittlungen zufolge hielten die beiden Personen in einem Auto am Straßenrand in der Gegend von Villamar an und zündeten mutmaßlich die Vegetation in einem Straßengraben an. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die Flammen hatten eine Fläche von etwa 4.000 Quadratmetern erfasst.

Die Ermittlungen wurden daraufhin auf eine Reihe von Bränden ausgeweitet, die sich zwischen 2024 und 2025 in den Gebieten Nurri und Orroli ereignet hatten. Laut den Ermittlungen wurden neben den beiden Personen, gegen die die Vorsichtsmaßnahmen ergriffen wurden, zwei weitere Personen, ebenfalls Einwohner von Nurri, als Täter verdächtigt . Ihre Positionen werden derzeit von den Justizbehörden geprüft.

Im Zuge der Ermittlungen wurden zahlreiche Haus- und Personendurchsuchungen durchgeführt, die zur Beschlagnahme von selbstgebauten Brandvorrichtungen führten.

Die Anhörung des 78-jährigen Rentners, der Mitte Juni wegen Brandstiftung in einem Waldgebiet bei Villasor (Cagliari) festgenommen wurde, ist nun für den 7. Oktober angesetzt . Die Verteidigung des Mannes, der von der Ermittlungseinheit der regionalen Forstbehörde gefasst und festgenommen wurde, hat ein beschleunigtes Verfahren beantragt.

Der Richter hat unterdessen die Beschlagnahme des Fahrzeugs des Verdächtigen angeordnet, das laut Anklage zur Anfahrt zum Brandort benutzt worden sein soll. Der Rentner, ein Einwohner von Uta mit Vorstrafen, wird bis zur Anhörung unter Hausarrest stehen.

(Unioneonline/AD)

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