America's Cup: Luna Rossas AC 75 gibt ihr Debüt in Cagliari.
An Bord der Silver Bullet, Steuermann Burling und Tita. Das Team nutzt den starken Mistralwind. Skipperin Sirena: „Positiver Test.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Luna Rossas AC75 absolviert ihren ersten Einsatz in Cagliari im Vorfeld des America's Cup in Neapel.
Auf der „Silver Bullet“ wagten sich die Steuermänner Peter Burling und Ruggero Tita vorsichtig an einen völlig neuen Segelstil an Bord ihres neuen Bootes heran. Die Halsen wurden umsichtig gesegelt, beide Schwertkiele waren für mehr Stabilität abgesenkt, und die gesamte Session war von ständigen Stopps und Neustarts geprägt, da Techniker an Bord kamen, um die einwandfreie Funktion aller Komponenten zu überprüfen.
An Geschwindigkeit mangelte es sicherlich nicht: Bei der ersten richtigen Beschleunigung wurde eine geschätzte Geschwindigkeit von 40–42 Knoten erreicht. Die gesamte Crew war an Bord: Neben Burling und Tita waren die Trimmer Umberto Molineris und Vittorio Bissaro mit an Bord, Maria Giubilei befand sich in der fünften Crew-Kapsel (links) und Marco Gradoni in der Steuerbord-Kapsel. Insgesamt waren also sechs Personen während der gesamten Session an Bord.
Nachdem das Boot aufgetakelt war, wurde es um 17:00 Uhr per Davit zu Wasser gelassen, und die Crew erledigte alle verbleibenden Formalitäten zügig. Die Abfahrt aus dem Hafen war für 17:30 Uhr geplant. Backbord: Ruggero Tita (Steuermann), Umberto Molineris (Trimmer) und Maria Giubilei (fünftes Crewmitglied); Steuerbord: Peter Burling (Steuermann), Vittorio Bissaro (Trimmer) und Marco Gradoni (sechstes Crewmitglied). Das Boot wurde aufs offene Meer in Richtung Sella del Diavolo geschleppt. Einige technische Probleme konnten schnell behoben werden. Gegen 19:00 Uhr beschleunigte die Crew mit beiden abgesenkten Schwertkielen. Um 20:05 Uhr stoppte die Crew, die Fock und anschließend das Großsegel wurden eingeholt. Insgesamt, so Luna Rossa auf ihrer Website, war es ein produktiver Tag für die Crew: Sie werden morgen, Freitag, den 12. Juni, wieder auf dem Wasser sein. „Natürlich wissen wir alle, dass es nicht dasselbe Boot ist wie in Barcelona, oder?“, sagte Teammanager Max Sirena. „Und ich denke, jedes Team, wie auch die Neuseeländer, hat bei der Einführung seines neuen Bootes sicherlich viele neue Dinge zu überprüfen und zu testen. Der erste Tag ist immer ein wichtiger Tag, nicht wahr? Denn man bekommt direktes Feedback und Antworten. Ich denke, man muss sich nur die Gesichter der Leute an der Basis ansehen, um zu wissen, dass alles gut läuft.“
(Unioneonline)
