„Gegen alle Kriege, auch die aktuellen.“ In Cagliari gingen die Menschen am Tag der Befreiung auf die Straße. Dreitausend Teilnehmer zogen in einem Umzug von der Piazza Garibaldi zur Piazza del Carmine, begleitet von Sprechchören zur Unterstützung des Widerstands und des Antifaschismus.

Il corteo del 25 aprile a Cagliari (Ansa)
Il corteo del 25 aprile a Cagliari (Ansa)
Il corteo del 25 aprile a Cagliari. ANSA/FABRIZIO FOIS

In der Mitte fand im Gedenkpark ein stiller Moment des Gedenkens statt, bei dem zwei Kränze zu Ehren der Gefallenen niedergelegt wurden.

Unter den anwesenden Institutionen waren Bürgermeister Massimo Zedda, Regionalratspräsident Piero Comandini und die regionale Verkehrsrätin Barbara Manca.

„Heute, 81 Jahre später, über die Befreiung zu sprechen, ist leider immer noch aktuell“, sagte Präsident Comandini. „Wir glaubten, nach den dunklen Jahren des Ersten und Zweiten Weltkriegs eine friedliche Welt geschaffen zu haben. Stattdessen wurden nur wenige Kilometer von Cagliari entfernt Bomben auf wehrlose Menschen abgeworfen, um ein paar Kilometer Land zu erobern. Sardinien tut gut daran, den 25. April zu begehen. Diese Werte sind nach wie vor stark; es ist richtig, sie jeden Tag zu besinnen, damit sich diese dunklen Momente niemals wiederholen. Krieg gegen Nationalsozialismus und Faschismus wird von uns mit Leib und Seele abgelehnt.“

Während der Demonstration brachte eine Gruppe junger Leute des Vereins Memoratu zur Förderung der Gesellschaft zwei große Notizblöcke auf Sockeln auf den Platz, auf denen die Menschen einen Satz über die Bedeutung von „Widerstand“ heute schreiben konnten.

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