Asbest fordert in Italien weiterhin Menschenleben – jährlich über 4.000 – und stellt eine ernsthafte Gefahr dar, insbesondere in baufälligen Gebäuden und in der Nähe sensibler Bereiche. So auch bei dem rund 400 Quadratmeter großen Asbestdach, das sich von der Via Deledda 27 bis zur Via Andreoni erstreckt und an einen Schulhof angrenzt. Das Dach weist Risse und Beschädigungen auf und wurde von Anwohnern wiederholt gemeldet, ohne dass bisher wirksame Maßnahmen ergriffen wurden.

„Es ist inakzeptabel, dass sich eine Asbestkonstruktion nur wenige Meter von einem von Kindern täglich frequentierten Ort entfernt befindet“, prangert Christian Mulas, Vorsitzender der Umwelt- und Gesundheitskommission, an. „Ich habe bereits den örtlichen Polizeichef informiert und werde den Fall den zuständigen Behörden vorlegen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass trotz wiederholter Meldungen keine Maßnahmen ergriffen wurden. Sofortige Maßnahmen sind erforderlich, um den Asbest zu untersuchen und zu entfernen: Der Schutz der öffentlichen Gesundheit, insbesondere der Kinder, muss oberste Priorität haben.“

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