Alghero Civil Hospital: Stromausfall und Operationssäle außer Betrieb
Pais' Beschwerde: "Wir brauchen eine eigene Primärversorgungseinheit für die Gesundheitseinrichtung."Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Operationssäle des städtischen Krankenhauses von Alghero mussten aufgrund von Stromausfällen und Spannungsschwankungen geschlossen werden. Diese Situation wurde in einer Erklärung von Michele Pais, dem ehemaligen Präsidenten des Regionalrats und Lega-Abgeordneten, scharf kritisiert. Er äußerte sich, nachdem Operationen wegen einer Überlastung des städtischen Stromnetzes ausgesetzt werden mussten.
„Das ist eine beispiellose Situation“, kritisiert Pais, „und der Energieversorger muss das erklären und Lösungen finden. Es ist unverständlich, dass ein Krankenhaus schließen muss, weil das städtische Stromnetz während der Spitzenverbrauchszeiten überlastet ist.“ Laut dem Vertreter der Lega Nord wird das Problem durch die im Sommer in Alghero auftretenden Energiespitzen verschärft, was sich direkt auf das Krankenhaus und das gesamte Gesundheitssystem im Nordwesten Sardiniens auswirkt. Diese kritischen Probleme führen auch zur Verlagerung von Aktivitäten und Patienten nach Sassari und setzen das Krankenhaus Santissima Annunziata zusätzlich unter Druck. „Das Krankenhaus in Sassari kann nicht auch noch die Aufgaben von Alghero übernehmen“, betont Pais und fordert von Enel Distribuzione ein sofortiges strukturelles Eingreifen. Vorgeschlagen wird der Bau eines eigens für das Krankenhaus vorgesehenen Umspannwerks, um die Gesundheitseinrichtung vom städtischen Stromnetz unabhängig zu machen.
„Es ist die einzige dauerhafte Lösung, um die Einrichtung zu sichern und die Kontinuität der Gesundheitsversorgung zu gewährleisten“, betont er. Bis dahin sind jedoch dringende Übergangsmaßnahmen erforderlich. Pais fordert die Anschaffung von unterbrechungsfreien Stromversorgungen, die den Energiebedarf für den Klinikbetrieb decken können, um weitere, potenziell gefährliche Ausfälle, selbst während chirurgischer Eingriffe, zu vermeiden. In dieser Phase spielt das Marino-Krankenhaus in Alghero eine entscheidende Rolle, indem es Patienten aufnimmt, die nicht transportiert werden können.
„Das Marino rettet einmal mehr das Krankenhaus“, bestätigt Pais und erinnert an die Investitionen in die Operationssäle der Einrichtung. Deshalb drängt der Stadtrat auf die Fertigstellung der Renovierung des Operationstraktes im Marino. „Es stehen 4,5 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung, aber bisher wurden nur etwa 1,75 Millionen Euro für einen einzigen Operationssaal ausgegeben. Wir müssen diese strategische Investition für die Region abschließen.“
