Der Ball ist noch nicht einmal auf dem Boden, und in Alghero gibt es bereits einen Streit um den Puc.

Die Kontroverse wurde von den sardischen Reformern ausgelöst, die nach Prüfung des ersten Entwurfs des städtischen Bebauungsplans das Fehlen des Küstennutzungsplans und des Hafenentwicklungsplans in den veröffentlichten Dokumenten kritisierten. „Es geht hier um zwei grundlegende Instrumente für eine Stadt wie Alghero und zwei Themen, zu denen diese Regierung wiederholt Zusagen gemacht hat“, kritisierten die Reformer. Sie wiesen insbesondere darauf hin, dass der Hafenentwicklungsplan in den letzten Monaten als bereits weit fortgeschritten bezeichnet worden sei und in enger Abstimmung mit dem Stadtentwicklungsplan (PUC) umgesetzt werden solle. Gleiches gelte für den Wasserwirtschaftsplan (PUL), der ebenfalls im Programm der Cacciotto-Koalition enthalten und von den Strandbetreibern mit Spannung erwartet werde.

„Es scheint, als könnten Hafen und Küste bei der zukünftigen Planung von Alghero leicht außer Acht gelassen werden.“ Die Reformer fordern den Bürgermeister daher auf, den Zeitrahmen und die Verfahren für die Genehmigung der beiden Instrumente zu präzisieren.

Die Mehrheit der Anhänger von Bürgermeister Cacciotto sieht das anders. „Wir sind ehrlich gesagt schockiert über die instrumentelle Intervention der Reformer“, heißt es in einer Erklärung. Laut den Verbündeten des Bürgermeisters beruht die Kontroverse auf einem formalen Fehler: Die PUL und der Hafenentwicklungsplan seien weder vorbereitende noch interne Dokumente für die Verabschiedung der PUC.

„Der einzige vorbereitende Schritt für das Verabschiedungsverfahren des Stadtentwicklungsplans ist die Änderung gemäß Artikel 37 des Stadtplanungsabkommens, die bereits im vorherigen Rat beschlossen wurde“, so die Mehrheit. Hafen und Küstenabschnitte unterliegen jedoch weiterhin eigenständigen sektoralen Regelungen, die mit der allgemeinen Stadtplanung vereinbar sein müssen. „Bevor unbegründete Alarme geschlagen oder der Verwaltung Versäumnisse vorgeworfen werden, wäre eine gründlichere Prüfung der Dokumente angebracht.“ Die Mehrheit versichert jedoch, dass Gespräche mit der Opposition und den Fachverbänden geführt werden. Der Zeitplan schreitet unterdessen voran: In den kommenden Wochen wird der Stadtentwicklungsplan der Stadtplanungskommission unter dem Vorsitz von Stadtrat Piras vorgelegt – ein Schritt, der seiner Verabschiedung vorausgeht.

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