In 16 italienischen Regionen beginnt morgen die Vorsaison der Jagd. Der WWF erinnert daran und nennt die Regionen, in denen „anstatt den Beginn der Jagdsaison zu verschieben, die Jagd bereits in den ersten Septembertagen genehmigt wurde: Sardinien, Abruzzen, Basilikata, Kalabrien, Kampanien, Emilia-Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Lombardei, Marken, Molise, Piemont, Apulien, Sizilien, Toskana, Trentino und Venetien.“

Besonders besorgniserregend ist laut dem Verband die Einbeziehung der Wachtel, einer Zugvogelart, die trotz besonderer Schwierigkeiten durch Wilderei und Lebensraumverlust in einigen Regionen bereits vor Saisonbeginn jagdbar sein wird, entgegen den Forderungen der Europäischen Kommission.

„Verschärft wird die nationale Situation“, so der WWF weiter, „durch die zunehmende Abkehr von der technischen und wissenschaftlichen Beratung des ISPRA, des italienischen Nationalen Instituts für Umweltschutz und Forschung, das die primäre wissenschaftliche Referenz für das Wildtiermanagement sein sollte. In den letzten Jahren wurde seine Rolle durch die Neubesetzung des Nationalen Technischen Wildtier- und Jagdkomitees, einem Gremium, das überwiegend von der Jägerschaft vertreten wird und dessen Meinungen zunehmend zur Rechtfertigung von Entscheidungen herangezogen werden, die von den wissenschaftlichen Bewertungen des ISPRA abweichen, zunehmend gestärkt und geschwächt.“

(Unioneonline)

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