Abbanoa gibt die staatliche Hilfe an die Region zurück: Das „Bulletin“ hat einen Wert von 231 Millionen Euro.
Die Zahlung erfolgte elektronisch über "PagoPa".Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Abbanoa hat der Region die im Jahr 2013 gewährte staatliche Hilfe zurückgegeben: 231 Millionen Euro, die heute Morgen in Anwesenheit von Präsident Giuseppe Sardu, Finanzvorstand Antonio Mulas und Geschäftsführer Stefano Sebastio elektronisch über einen „PagoPa“-Zahlungsschein ausgezahlt wurden.
Die fällige Rückerstattung verändert die Unternehmensstruktur und etabliert das öffentliche Managementmodell als mögliche Lösung für die zukünftige Wasserversorgung Sardiniens. Dies wurde von der Regionalverwaltung, insbesondere von Präsidentin Alessandra Todde, zusammen mit der Regionalregierung (Egas) und den Mitgliedsgemeinden in den Versammlungen vom Dezember 2025 und April 2026 deutlich zum Ausdruck gebracht.
Tatsächlich werden die Gemeinden die Schlüsselrolle bei der Verwaltung des Dienstes spielen: Mit der Rückzahlung der staatlichen Beihilfen wird auch die Unternehmensstruktur von Abbanoa grundlegend umstrukturiert: Die 342 Anteilseignergemeinden werden dann gemeinsam rund 86 Prozent des Aktienkapitals halten, verglichen mit dem derzeitigen Anteil von knapp 30 Prozent. Darüber hinaus hat in den letzten Monaten keine Gemeinde von ihrem Austrittsrecht bei Abbanoa Gebrauch gemacht. Diese Option war im Rahmen der Aktienumverteilung vorgesehen, die auch den Verkauf der bestehenden Aktien ermöglicht hätte. Gleichzeitig hat kein Gläubiger Einwände gegen die Reduzierung des Aktienkapitals erhoben. Weder die Europäische Investitionsbank, der wichtigste von ihnen, noch die Europäische Kommission haben Einwände erhoben.
Die Rückzahlung erfolgte gemäß den strengen europäischen Richtlinien zur Rückzahlung staatlicher Beihilfen und ohne Auswirkungen auf den Betrieb von Abbanoa, ohne Gebührenerhöhungen und ohne Einschränkungen bei Investitionen in die Infrastruktur. „Wir haben unermüdlich für dieses Ergebnis gearbeitet“, erklärt Sardu, „auch dank des Engagements unserer Berater, allen voran Studio BonelliErede. Unser Unternehmen ist nun bestens qualifiziert, den Betrieb nicht nur bis 2028 fortzuführen, sondern auch eine Verlängerung der Konzession bis 2034 zu beantragen. Wir wollen zeigen, dass es möglich ist, die Wasserversorgung in Sardinien – wie in ganz Europa – fest in öffentlicher Hand zu halten.“
(Unioneonline)
