Sardinien droht ein Fachkräftemangel: „Über 8.000 offene Stellen, 200 Millionen Euro Schadenersatz.“
Confartigianato: „Auf der Insel ist die Schwierigkeit, Arbeitskräfte zu finden, auf 55,3 % gestiegen. Und ein Viertel der jungen Menschen zwischen 25 und 34 Jahren ist nicht erwerbstätig.“(Handhaben)
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Auf Sardinien gibt es zwar viele Arbeitsplätze, aber einen Mangel an Fachkräften. Confartigianato Imprese Gallura schlägt Alarm: Daten belegen, dass die Schwierigkeit, Personal zu finden, zu einem strukturellen Problem für die Unternehmen der Insel wird.
Die Daten zeigen: Sardische Handwerker planten 2025, 15.290 Arbeitskräfte einzustellen, fanden aber nur 6.840. Das Rekrutierungsproblem erreichte 55,3 % (gegenüber 53,7 % im Jahr 2024), was 8.450 fehlenden Stellen entspricht. Betrachtet man die gesamte sardische Wirtschaft, so können 46,3 % der benötigten Arbeitskräfte nicht gefunden werden (gegenüber 42 % im Jahr 2024), was 74.190 Stellen entspricht. Die Verzögerungen bei der Personalsuche verursachen enorme Kosten. Kleinunternehmen auf der Insel erlitten Schätzungen zufolge Verluste in Höhe von 206 Millionen Euro aufgrund langer Wartezeiten auf Mitarbeiter und des Mangels an ungelernter Arbeitskraft. Die sozialen Folgen sind deutlich: 21,4 % der jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren befinden sich weder in Ausbildung noch in Beschäftigung oder nehmen an Ausbildungsprogrammen teil (sogenannte NEETs).
„Notfall“ – „Auf Sardinien“, betont Confartigianato, „stellt dieses Phänomen eine Ressourcenverschwendung und einen Notfall dar, der dringend angegangen werden muss . Hinzu kommt, dass etwa ein Viertel der jungen Erwachsenen zwischen 25 und 34 Jahren nicht erwerbstätig ist. Außerdem sind die Zahlen zu Schulabbrechern hoch: Auf der Insel liegt diese zwischen 14,5 % und 17,3 %, verglichen mit dem italienischen Durchschnitt von 10 %.“
Junge Menschen – Um junge Menschen an die Welt des Kunsthandwerks heranzuführen, wurden beispielsweise in Gallura Schülertage organisiert, an denen Schüler der Gymnasien „Mossa“ und „Panedda“ aus Olbia Kunsthandwerker trafen. „Wir beginnen, mit konkreten Initiativen zu experimentieren, um den Kontakt und die Beziehungen zwischen Unternehmen und Schulen zu fördern“, sagte Marina Manconi, Präsidentin von Confartigianato Gallura.
(Unioneonline/lf)
