Pittalis (FI): „M5S-Sitzbesetzung, regionale Mehrheit explodiert beim Thema Gesundheitswesen.“
Der Regionalsekretär von Forza Italia: „Die Ernennung von Direktoren der lokalen Gesundheitsbehörden ohne die Demokratische Partei bestätigt die Fragilität des Campo Largo.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Erneut streikt die „Sitzfabrik“ der Fünf-Sterne-Bewegung auf denkbar schlechteste Weise: Zwangsinterventionen, massive Abwesenheit in der Regierung, in die Enge getriebene Verbündete und ein politischer Streit, der die Regierungsarbeit lahmlegt. Die Ernennung der Leiter der lokalen Gesundheitsbehörde, die ohne Beteiligung der Stadträte der Demokratischen Partei erfolgte, bestätigt eine tiefe politische Spaltung im sogenannten Campo Largo. Von einer geeinten Koalition weit entfernt: Hier steht man einer Mehrheit gegenüber, die sich selbst nicht mehr traut, um Positionen streitet und die Kosten ihrer eigenen Spaltungen auf die Sarden abwälzt.
Der sardische Regionalsekretär und Forza-Italia-Abgeordnete Pietro Pittalis erklärte dazu: „Die gedemütigte und übergangene Demokratische Partei wird in ihren strategischen Entscheidungen faktisch unter Sonderverwaltung gestellt. Das ist weit entfernt von kollegialer Diskussion: Wir handeln nach Diktat, während unsere Verbündeten entweder tatenlos zusehen oder sich zurückziehen“, griff er an.
Für Pittalis ist es „eine Momentaufnahme einer gelähmten Regierung, die wertvolle Zeit mit internen Streitereien verschwendet, anstatt sich mit den wirklichen Problemen Sardiniens auseinanderzusetzen: endlose Wartelisten, Mangel an Gesundheitspersonal, isolierte Gebiete, kämpfende Unternehmen und junge Menschen, die weiterhin die Insel verlassen.“
Präsident Toddes politischer Weg „wird von Tag zu Tag holpriger. Die Spannungen beschränken sich nicht mehr auf Gerüchte hinter verschlossenen Türen, sondern werden durch formelle Aktionen und öffentliche Auseinandersetzungen offen ausgetragen. Campo Largo entpuppt sich als das, was es ist: ein fragiles Bündnis, das nur durch die Verteilung der Aufgaben zusammengehalten wird und sich nun in ein offenes Schlachtfeld verwandelt hat“, resümiert sie. „Sardinien kann sich keine Mehrheit leisten, die nur auf die Aufteilung der Aufgaben bedacht ist, während das Gesundheitssystem am Boden liegt und die Bürgerinnen und Bürger konkrete Antworten fordern. Wir brauchen Stabilität, Autorität und eine Führung, die zur Einigung fähig ist. Heute erleben wir genau das Gegenteil.“
(Unioneonline)
