Mbappés Sardinienurlaub hat die Fans von Real Madrid verärgert und eine Social-Media-Kampagne ausgelöst, in der er als „Fuera“ (Wüterich) bezeichnet wird.
Der Stürmer, der auch im Visier der spanischen Presse und einiger seiner Teamkollegen stand, hat das Training wieder aufgenommen, um sich auf den 'Clásico' am Sonntag vorzubereiten.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Kylian Mbappé steht wegen seines Urlaubs auf Sardinien im Visier der Presse und der Fans von Real Madrid. Und laut Presseberichten geraten sogar einige seiner Teamkollegen in diese Kritik.
Das Phänomen von Real Madrid gönnte sich ein paar Tage Entspannung auf der Insel, und Fotos von ihm und seiner Freundin Ester Exposito in einem Club im Castello ging viral und sorgte in Spanien für Aufsehen.
In einer Stadt, die vor Spannung brodelt und frustriert ist über eine Saison, in der die „Blancos“ bereits aus der Champions League ausgeschieden sind und elf Punkte hinter Tabellenführer Barcelona liegen, sahen die Fans den Kurzurlaub des transalpinen Stars auf der Insel während seiner Verletzungspause nicht wohlwollend.
Eine Entscheidung, die bei den anspruchsvolleren Randgruppen der Fans überhaupt nicht gut ankam. Sie starteten eine Petition in den sozialen Medien, in der sie die Trennung von dem Stürmer forderten, und fügten ein Bild bei, das Mbappé mit den Worten „Fuera“ („Raus“) auf dem Gesicht zeigte .
Das Umfeld des Spielers veröffentlichte eine Erklärung, in der es hieß, die Kritik „beruhe auf einer übermäßigen Interpretation von Elementen im Zusammenhang mit einer vom Verein streng kontrollierten Genesungsphase, ohne die Realität von Kylians täglichem Engagement und seiner Arbeit für die Mannschaft widerzuspiegeln.“
Mbappé hat unterdessen das Training für den Clásico am kommenden Sonntag wieder aufgenommen – ein Spiel, das Real Madrid unbedingt gewinnen muss, um die Schmach zu lindern. Der Verein steht hinter seinem Starspieler, inklusive Präsident Florentino Pérez. Trainer Álvaro Arbeloa hingegen scheint anderer Meinung zu sein. Seine Aussage wurde weithin als Kritik an dem Franzosen interpretiert: „Wir haben Real Madrid nicht mit Spielern aufgebaut, die im Smoking auflaufen, sondern mit Spielern, die nach Spielende schweiß- und schlammbedeckte Trikots tragen.“
(Unioneonline/L)
