Eine Stunde, in der nicht nur gekocht, sondern auch eine Tradition, ein Charakter, eine Identität gefeiert werden. Die zehn ambitionierten Köche von Masterchef (Sky und Now) stellen sich einer anspruchsvollen Herausforderung in der Bastione di Saint Remy in Cagliari: In einem entscheidenden Outdoor-Test geht es um Pecorino und Bottarga. Für die fünfzehn anspruchsvollen Gäste – Köche und Gastronomen aus ganz Sardinien – sind zwei Menüs geplant.

Bevor wir beginnen, ein kleines Quiz über die Insel: die sieben Hügel von Cagliari, das Mufflon, Caprera und Garibaldi. Und dann geht es los: Für das rote Team gibt es Ravioli aus Carasau-Brot mit Ricotta und Tomatensoße. Für das blaue Team ein Cannolo, ebenfalls aus Transhumanz-Brot, mit Myrtenwurst-Crumble, Fiore-Sardo-Käse und Pompia. Die Hauptgänge sind noch anspruchsvoller: Als Vorspeise gibt es Fregola-Pasta mit Lammcurry, Garnelen und Meeresfrüchten. Zum Abschluss folgt ein zweiter Gang mit Thunfisch in Pecorino-Kruste.

Die Herausforderung für alle bestand darin, die Zutaten zu respektieren und sie sorgfältig abzumessen, ohne Angst vor Experimenten und Kreuzkreationen zu haben. „Die Insel erlebt aus gastronomischer Sicht eine neue Renaissance“, prophezeiten die drei Juroren Bruno Barbieri, Antonino Cannavacciuolo und Giorgio Locatelli.

Der hervorragende Lehrer war der aus Carloforte stammende Luigi Pomata, der Thunfischkönig, der Tipps und Tricks verriet , während Barbieri sich mit Marina Ravarotto auf die Suche nach den Geheimnissen der alten Su Filindeu-Pasta machte, die „Fäden Gottes“ kreuzte, zog und dehnte und sie anschließend in der typischen Nuoro-Suppe genoss. Um die Gewinner zu verkünden, wurde direkt vom Fest des Heiligen Efisio das Ritual der „Sa Ramadura“ vollzogen. Und die Blütenblätter waren blau.

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