Zugführer am Bahnhof von Bologna erstochen: Leiche in einer Blutlache, Täter gesucht
Ein 36-jähriger Mann kroatischer Herkunft wurde identifiziert. Salvini fordert mehr Polizeikräfte, um ihn zu überwachen.(Handhaben)
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Der 34-jährige Zugführer der Trenitalia, Alessandro Ambrosio, wurde in der Nähe des Parkplatzes im westlichen Hof des Bahnhofs von Bologna erstochen aufgefunden. Die Bahnpolizei, die Spurensicherung, die Spezialeinheit und der Gerichtsmediziner waren unter der Leitung von Staatsanwalt Michele Martorelli vor Ort.
Es geschah kurz vor 19 Uhr. Der Zugführer – der auf Mittel- und Fernzügen im Einsatz ist – war auf dem Weg zum Mitarbeiterparkplatz des Bahnhofs an der Viale Pietramellara, als er in den Bauch gestochen wurde. Ein Mitarbeiter von Italo fand ihn am Boden liegend und verständigte die Bahnpolizei.
Die Ermittler der Polizei-Sondereinheit führen eine intensive Suche und Untersuchung durch, um den Angreifer zu finden. Der Verdacht richtet sich nun auf eine Person: den 36-jährigen Kroaten Jelenic Marin, der Berichten zufolge bereits wegen Körperverletzung und anderer Probleme auf Polizeistationen aufgefallen ist.
Der Bürgermeister von Bologna, Matteo Lepore, bezeichnete den Vorfall als „ sehr schwerwiegend“. „Wir warten auf die Aufklärung des Geschehens, möchten aber in dieser schweren Zeit der Familie und den Kollegen des jungen Zugführers, der in der Nähe des Parkplatzes Piazzale Ovest tot aufgefunden wurde, unser tiefstes Mitgefühl aussprechen. Wir vertrauen auf die Arbeit der Ermittlungsbehörden“, schloss er, „und stehen für jede Unterstützung, die den Ermittlungen dient, uneingeschränkt zur Verfügung.“
Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Infrastruktur und Verkehr, Matteo Salvini, zeigte sich „zutiefst betroffen“ von dem Vorfall und sprach der Familie des Opfers und seinen Kollegen sein „aufrichtiges Mitgefühl“ aus. Er erklärte, er stehe „in ständigem Kontakt mit den ermittelnden Strafverfolgungsbehörden“. In einer Stellungnahme bekräftigte der Minister zudem seine Entschlossenheit, die Zahl der uniformierten Sicherheitskräfte des FS Security auf 1.500 zu erhöhen, um Züge und Bahnhöfe zu bewachen.
(Unioneonline)
