Ein vierjähriges Mädchen stirbt vermutlich an Diphtherie, nachdem die Eltern sie nicht impfen ließen.
Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Das kleine Mädchen war erstmals mit Fieber, Erbrechen und Appetitlosigkeit ins Krankenhaus eingeliefert worden.(Foto des Ansa-Symbols)
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Ein vierjähriges Mädchen ist im Kinderkrankenhaus von Palermo vermutlich an Diphtherie gestorben. Das Kind war Berichten zufolge ungeimpft.
Die Leiche wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt, die neben der Anordnung einer Autopsie auch versuchen wird, herauszufinden, warum das kleine Mädchen die obligatorische Impfung nicht erhalten hatte und ob die Verfahren im Krankenhaus korrekt waren.
Das kleine Mädchen war am vergangenen Donnerstag mit Fieber, Erbrechen und Appetitlosigkeit ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach ersten Untersuchungen wurde sie mit der Diagnose Mandelentzündung entlassen. Ihren Eltern wurde geraten, bei auftretenden Problemen sofort die Notaufnahme aufzusuchen. Zwei Tage nach ihrer Entlassung war ihr Fieber trotz der Medikamente jedoch weiterhin hoch.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Kind auf Wunsch der Familie nicht geimpft worden war. Das Kind wurde daraufhin erneut ins Krankenhaus eingeliefert und aufgrund einer Verschlechterung seines Zustands auf die Kinderintensivstation des Krankenhauses Di Cristina verlegt. Dort verstarb es. Das Krankenhaus erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Palermo, die neben der Anordnung einer Autopsie im Institut für Rechtsmedizin des Policlinico die Carabinieri mit der Beschaffung der Krankenakten beauftragte, um den Vorfall zu rekonstruieren und eine mögliche Verantwortlichkeit festzustellen.
(Unioneonline)
