Zwischen gestern Abend und heute Morgen wurden 63 ankommende Flüge verspätet, annulliert oder auf andere Flughäfen umgeleitet, und 39 abfliegende Flüge wurden gestrichen oder umgebucht. Die Störungen wurden durch ein technisches Problem mit dem ENAV-Instrumentenanflugsystem verursacht, das kurz vor 18:00 Uhr am Samstag auftrat, in Verbindung mit schlechter Sicht auf der Start- und Landebahn, wie die Flughafenbetreibergesellschaft SACBO heute Morgen mitteilte.

Die Störungen betreffen Tausende von Passagieren, insbesondere an diesem verkehrsreichen Wochenende aufgrund des Dreikönigsfestes. Einige haben in den Flughafenkorridoren übernachtet, andere haben sich für eine Übernachtung in Hotels oder die Anreise mit Bus, Taxi oder Auto entschieden, was zu zusätzlichen Kosten führt. Aufgrund der langen Wartezeiten kam es über Nacht zu Spannungen zwischen Passagieren und Bodenpersonal, die sogar einen Polizeieinsatz erforderlich machten. Konkret wurden von den ankommenden Flügen zwischen gestern Abend 18:00 Uhr und heute Morgen 34 auf andere Flughäfen umgeleitet, 21 gestrichen und 8 verspätet auf heute verschoben. Infolgedessen wurden 26 planmäßige Abflüge gestrichen, 6 von anderen Flughäfen aus durchgeführt und weitere 7 auf heute verschoben. Die SACBO erklärt außerdem, dass das technische Problem mit dem Instrumentenanflugsystem gegen Mitternacht behoben wurde. Sacbo aktivierte mit eigenem Personal und den Verantwortlichen für die Flughafensicherheit umgehend den Passagierbetreuungsplan, unterstützt vom dalminischen Zivilschutz, für diejenigen, die am Flughafen warteten, und erleichterte den Transfer derjenigen, die zu ihren jeweiligen Stützpunkten zurückkehren wollten oder deren Flüge von anderen Flughäfen aus durchgeführt wurden.

„Wir entschuldigen uns bei den Passagieren für die entstandenen Unannehmlichkeiten und danken ihnen für ihr Verständnis und ihre Kooperation, die es dem Flughafenpersonal ermöglichte, die notwendige Unterstützung zu leisten. Ein besonderer Dank gilt dem Zivilschutz in Dalmine, der sich um die Betreuung und Organisation des Aufenthalts der wartenden Passagiere am Flughafen kümmerte“, betonte Giovanni Sanga, Präsident des Flughafenverbands SACBO. „Wir standen in ständigem Kontakt mit ENAV, die die Anlagen wiederhergestellt hat, sodass ab Mitternacht schrittweise zum Normalbetrieb zurückgekehrt werden konnte.“

(Unioneonline)

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